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	<title> &#187; Zukunft</title>
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	<description>Fotos und Geschichten aus Kiel</description>
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		<title>Du bist immer noch hier…</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 08:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	„Schau mit deinem Herzen und du erkennst dann: Der größte Besitz eines  Menschen ist nicht sein Besitz, sondern wie er dich liebt und beschützt.” 
	Und dann kommt der Tag, an dem du über deine beste Freundin gefragt wirst, ob er deine neue Telefonnummer haben dürfte. Seinetwegen hast du so oft gewartet, auf das Handy gestarrt. Du hattest so viele offenen Fragen. Viele Warums und keine Antworten. Du saßt neben ihm, starrtest in den Himmel, sahst diese Sternschnuppe und hast dir gewünscht, glücklich zu werden. Hast gehofft, dass dieser Wunsch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h2><span style="color: #999999;">„Schau mit deinem Herzen und du erkennst dann: Der größte Besitz eines  Menschen ist nicht sein Besitz, sondern wie er dich liebt und beschützt.” </span></h2>
	<p>Und dann kommt der Tag, an dem du über deine beste Freundin gefragt wirst, ob er deine neue Telefonnummer haben dürfte. Seinetwegen hast du so oft gewartet, auf das Handy gestarrt. Du hattest so viele offenen Fragen. Viele Warums und keine Antworten. Du saßt neben ihm, starrtest in den Himmel, sahst diese Sternschnuppe und hast dir gewünscht, glücklich zu werden. Hast gehofft, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Und gewartet. Ohne zu ahnen, dass der Wunsch sich einfach etwas später erfüllen würde: Nicht mit ihm, sondern mit einem anderen, ganz wundervollen Menschen:</p>
	<h2><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/167042_1589334541785_1488489293_31423095_3958490_n.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2920" title="167042_1589334541785_1488489293_31423095_3958490_n" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/167042_1589334541785_1488489293_31423095_3958490_n.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a></h2>
	<p>Dieser Mensch sieht dir ins ungeschminkte, müde Gesicht und sagt, dass du wunderschön wärst. Er nennt dich Engelchen und lässt dich nicht warten. Er ist einfach da. Jeden Tag. Dieser Mensch gibt sein letztes Hemd für dich. Er fährt mit dir durch die Welt, auch wenn es ihn manchmal langweilt, weil er weiß, dass es dir gefällt. Er sagt dir „Nicht hingucken!“ und trägt dann die Spinne ungefragt nach draußen, weil er weiß, dass du dich davor fürchtest. Er leidet mit dir, wenn es dir schlecht geht und nimmt dich schweigend in den Arm. Hört sich die Dinge, die dich aufregen auch zum hundertsten Mal an. Er spinnt mit dir die schönsten Zukunftsgeschichten. Mit Lämmern und Tapirbabys. Und anderen Babys, die ihr „Werte&#8221; und „Normen” nennen wollt. Er kämpft mit dir, auch wenn die Gegner Windmühlen sind. Er ist dein Kompass und lässt dir trotzdem die Freiheit, dich manchmal zu verrennen. Du hast Angst vor der Zukunft, aber mit ihm wird diese Angst etwas kleiner. Mit niemandem macht kein Geld haben trotzdem Spaß – außer mit ihm. Neben niemandem sonst kannst du so dasitzen und in dieselbe Richtung gucken. Neben niemandem wachst du lieber auf, neben niemandem schläfst du lieber ein.</p>
	<p>Du weißt, dass er gleich von der Uni nach Hause kommt. Nach Hause. In euer Zuhause. Blaue mandelförmige Augen, Sommersprossen, die dich anlächeln. Und du weißt längst wie die Antwort auf die Frage nach deiner Telefonnummer ausfällt: Nein, ich habe keine Zeit für dich – ich bin mit Glücklichsein beschäftigt. Ich wünsche dir noch ein schönes Leben!
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Coming Home: Die Gorch Fock erreicht Kiel.</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 21:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	



 
	I&#8217;m coming home
Tell the World I&#8217;m coming home
Let the rain wash away all the pain of yesterday
I know my kingdom awaits and they&#8217;ve forgiven my mistakes
I&#8217;m coming home, I&#8217;m coming home
Tell the World that I&#8217;m coming
	Man kann über die Bundeswehr denken, was man will. Man kann über die Marine denken, was man will. Ganz bestimmt kann man besonders über die Gorch Fock und Traditionen im Allgemeinen denken, was man will – was in meinem kleinen Kopf hierzu vorging, hatte ich an anderer Stelle schon einmal angerissen. Aber egal, was ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="576" height="40" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><br />
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	<p>I&#8217;m coming home<br />
Tell the World I&#8217;m coming home<br />
Let the rain wash away all the pain of yesterday<br />
I know my kingdom awaits and they&#8217;ve forgiven my mistakes<br />
I&#8217;m coming home, I&#8217;m coming home<br />
Tell the World that I&#8217;m coming</p>
	<p><div id="attachment_2760" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0315.jpg"><img class="size-full wp-image-2760 " title="Am gestrigen Abend ankerte die Gorch Fock noch in der Kieler Bucht vor Strande." src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0315.jpg" alt="Am gestrigen Abend ankerte die Gorch Fock noch in der Kieler Bucht vor Strande." width="576" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Am gestrigen Abend ankerte die Gorch Fock noch in der Kieler Bucht vor Strande.</p></div></p>
	<p>Man kann über die Bundeswehr denken, was man will. Man kann über die Marine denken, was man will. Ganz bestimmt kann man besonders über die Gorch Fock und Traditionen im Allgemeinen denken, was man will – was in meinem kleinen Kopf hierzu vorging, hatte ich <a href="http://www.fenni.de/blog/2011/01/die-bundeswehr-und-ihr-eigenes-bermudadreieck/" target="_blank">an anderer Stelle</a> schon einmal angerissen. Aber egal, was man über all&#8217; das denkt: Heute war ein besonderer Tag.</p>
	<p>Ein besonderer Tag für zahlreiche Marineangehörige, die in den vergangenen Wochen und Monaten mit Sicherheit von einigen Schlagzeilen und <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,741105,00.html" target="_blank">Entscheidungen</a> überrannt wurden – und dementsprechend nicht einschätzen konnten, was sie heute an der Mole erwarten würde. Ein besonderer, trauriger Tag, für die Angehörigen der tödlich verunglückten Kadettin, die heute kein heimkehrendes Kind in die Arme schließen konnten&#8230; Ein besonderer Tag für Kiel, weil die Gorch Fock einfach zu Kiel gehört. Für die meisten bedeutete dieser Tag allerdings vor allem eins:</p>
	<h2>Nach Hause kommen.</h2>
	<p><div id="attachment_2741" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/cominghome.jpg"><img class="size-full wp-image-2741 " title="Die letzten Schritte auf dem Marinestützpunkt bevor es nach Hause geht. Diese Seesäcke wurden auf der langen Reise von den Lehrgangsteilnehmern selbst bestickt. " src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/cominghome.jpg" alt="Die letzten Schritte auf dem Marinestützpunkt bevor es nach Hause geht. Diese Seesäcke wurden auf der langen Reise von den Lehrgangsteilnehmern selbst bestickt. " width="576" height="864" /></a><p class="wp-caption-text">Die letzten Schritte auf dem Marinestützpunkt bevor es nach Hause geht. Diese Seesäcke wurden auf der langen Reise von den Lehrgangsteilnehmern selbst bestickt. </p></div></p>
	<p>Für mich war es auch ein besonderer Tag: Zum ersten Mal konnte ich  die Gorch Fock beim Einlaufen in den Hafen beobachten. Und dann auch  gleich bei so einem historisches Einlaufen, von dem man nicht weiß, ob  es das letzte dieser Art war. Ich bin keine große Traditionalistin. Mich  überkommen keine Tränen, wenn das Musikkorps anfängt zu spielen<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2011/05/06/coming-home-die-gorch-fock-erreicht-kiel/#footnote_0_2705" id="identifier_0_2705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vor  allem dann nicht, wenn das Musikkorps auf einem Marinest&uuml;tzpunkt &bdquo;In the  navy&rdquo; spielt &ndash; wie heute ">1</a></sup>. Ich bin kein außerordentlich großer Fan  der Bundeswehr, einfach weil ich Krieg ziemlich blöd finde<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2011/05/06/coming-home-die-gorch-fock-erreicht-kiel/#footnote_1_2705" id="identifier_1_2705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich bin  aber auch zu sehr angehende Politikwissenschaftlerin, um zu glauben,  dass man die Bundeswehr abschaffen k&ouml;nnte.">2</a></sup>.</p>
	<p>Aber in dem Moment, in dem die Gorch Fock, von anderen Schiffen begleitet, an <em>ihre</em> Mole zurückkehrt, bin ich sehr froh, Kielerin zu sein und erfreue mich ausnahmsweise an der Tradition.</p>
	<p><div id="attachment_2779" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0211.jpg"><img class="size-full wp-image-2779" title="Das Segelschulschiff erreicht die Tipitzmole." src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0211.jpg" alt="Das Segelschulschiff erreicht die Tipitzmole." width="576" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Das Segelschulschiff erreicht die Tipitzmole.</p></div></p>
	<p><div id="attachment_2780" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0110.jpg"><img class="size-full wp-image-2780 " title="Das Musikkorps nimmt das Schiff in Empfang." src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0110.jpg" alt="Das Musikkorps nimmt das Schiff in Empfang." width="576" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Das Musikkorps...</p></div></p>
	<p><div id="attachment_2781" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/075.jpg"><img class="size-full wp-image-2781 " title="... sowie zahlreiche Familienangehörige und Freunde nahmen die Besatzung in Empfang." src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/075.jpg" alt="... sowie zahlreiche Familienangehörige und Freunde nahmen die Besatzung in Empfang." width="576" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">... sowie zahlreiche Familienangehörige und Freunde nahmen die Besatzung in Empfang.</p></div></p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/085.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2784" title="Matrose wartet in der Menschenmenge." src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/085.jpg" alt="Matrose wartet in der Menschenmenge." width="576" height="384" /></a></p>
	<p><div id="attachment_2785" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/096.jpg"><img class="size-full wp-image-2785" title="Noch ist ungewiss, wie es mit der Gorch Fock in Zukunft weitergehen wird." src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/096.jpg" alt="Noch ist ungewiss, wie es mit der Gorch Fock in Zukunft weitergehen wird." width="576" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Noch ist ungewiss, wie es mit der Gorch Fock in Zukunft weitergehen wird.</p></div></p>
	<p><div id="attachment_2786" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/105.jpg"><img class="size-full wp-image-2786" title="Kleiner Junge im Matrosenanzug wartet auf seinen Papa." src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/105.jpg" alt="Kleiner Junge im Matrosenanzug wartet auf seinen Papa." width="576" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Ungeduldiges Warten.</p></div></p>
	<p><div id="attachment_2789" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/116.jpg"><img class="size-full wp-image-2789" title="Der Junge auf dem vorherigen Bild hielt gemeinsam mit seiner Schwester diesen roten Luftballon." src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/116.jpg" alt="Der Junge auf dem vorherigen Bild hielt gemeinsam mit seiner Schwester diesen roten Luftballon." width="576" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Der kleine Junge auf dem vorherigen Bild hielt mit seiner Schwester diesen Luftballon – sie taten mir so leid, weil sie ihren Vater (hier im Hintergrund) schon sehen konnten, aber noch nicht zu ihm durften... Auch nach einer Trennung von über einem halben Jahr hat das Zeremoniell Vorrang.</p></div></p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/126.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2792" title="Lagebesprechung." src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/126.jpg" alt="Lagebesprechung." width="576" height="384" /></a></p>
	<p><div id="attachment_2794" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/134.jpg"><img class="size-full wp-image-2794" title="Christian von Boetticher, Spitzenkandidat der CDU Schleswig-Holstein für die kommende Landtagswahl." src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/134.jpg" alt="Christian von Boetticher, Spitzenkandidat der CDU Schleswig-Holstein für die kommende Landtagswahl." width="576" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Christian von Boetticher, Spitzenkandidat der CDU Schleswig-Holstein für die kommende Landtagswahl.</p></div></p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/146.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2795" title="Matrose." src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/146.jpg" alt="Matrose." width="576" height="384" /></a></p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/156.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2800" title="15" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/156.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a></p>
	<p><div id="attachment_2801" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/165.jpg"><img class="size-full wp-image-2801" title="Christian von Boetticher, Spitzenkandidat der CDU Schleswig-Holstein und Thorsten Albig aktueller Oberbürgermeister und Spitzenkandidat der SPD Schleswig-Holstein für die kommende Landtagswahl." src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/165.jpg" alt="Christian von Boetticher, Spitzenkandidat der CDU Schleswig-Holstein und Thorsten Albig aktueller Oberbürgermeister und Spitzenkandidat der SPD Schleswig-Holstein für die kommende Landtagswahl." width="576" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Christian von Boetticher, Spitzenkandidat der CDU Schleswig-Holstein und Thorsten Albig aktueller Oberbürgermeister und Spitzenkandidat der SPD Schleswig-Holstein für die kommende Landtagswahl.</p></div></p>
	<p><div id="attachment_2803" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/176.jpg"><img class="size-full wp-image-2803" title="Ein letzter Gruß an das Schiff." src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/176.jpg" alt="Ein letzter Gruß an das Schiff." width="576" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Ein letzter Gruß an das Schiff.</p></div></p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/192.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2804" title="19" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/192.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a></p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/201.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2805" title="20" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/201.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a></p>
	<p><div id="attachment_2806" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/23.jpg"><img class="size-full wp-image-2806" title="Gegner der Bundeswehr machten ihrem Unmut vor dem Eingang zum Marinestützpunkt Luft." src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/23.jpg" alt="Gegner der Bundeswehr machten ihrem Unmut vor dem Eingang zum Marinestützpunkt Luft." width="576" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Gegner der Bundeswehr machten ihrem Unmut vor dem Eingang zum Marinestützpunkt Luft.</p></div></p>
	<h2>Nachtrag</h2>
	<p>So liegt die Lady nun an der Mole und schäft&#8230;</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0111.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2823" title="01" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0111.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a></p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0212.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2824" title="02" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0212.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a>
</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2705" class="footnote">Vor  allem dann nicht, wenn das Musikkorps auf einem Marinestützpunkt <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kgJSSsSINZw" target="_blank">„In the  navy”</a> spielt – wie heute </li><li id="footnote_1_2705" class="footnote">Ich bin  aber auch zu sehr angehende Politikwissenschaftlerin, um zu glauben,  dass man die Bundeswehr abschaffen könnte.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>700 Meter&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 00:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Was sind 700 Meter? Ich stand schon einmal auf dem Empire State Building. Das Gebäude ist 381 Meter hoch. Verdammt hoch wenn man dort auf einer Plattform steht. Vor allem als man im Dezember 2001 noch das Loch am Ground Zero sehen konnte. Das Loch inmitten der Wolkenkratzer und die Trümmer, die zu dem Zeitpunkt immer noch qualmten. Und wenn ich mich daran erinnere, wie ich in den Himmel geschaut habe, damals in New York – wie ich mich anstrengen musste, um mit meinen Augen die vielen Stockwerke in den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/schloss2-Kopie.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1970" title="schloss2 Kopie" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/schloss2-Kopie.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a>Was sind 700 Meter? Ich stand schon einmal auf dem Empire State Building. Das Gebäude ist 381 Meter hoch. Verdammt hoch wenn man dort auf einer Plattform steht. Vor allem als man im Dezember 2001 noch das Loch am Ground Zero sehen konnte. Das Loch inmitten der Wolkenkratzer und die Trümmer, die zu dem Zeitpunkt immer noch qualmten. Und wenn ich mich daran erinnere, wie ich in den Himmel geschaut habe, damals in New York – wie ich mich anstrengen musste, um mit meinen Augen die vielen Stockwerke in den Himmel zu verfolgen, bis nach ganz oben an die Spitze. Wie lange es dauerte mit dem Fahrstuhl bis an eben diese Spitze zu gelangen&#8230;</p>
	<p>Wenn 381 Meter schon so hoch wirken, wenn man doch den Himmel über sich sieht – wie tief sind dann 700 Meter? 700 Meter, in denen man den Himmel nicht sieht? 700 Meter Tiefe in denen man sich kaum vorstellen mag, wie weit der Himmel entfernt ist?</p>
	<p>Es ist spät, noch später wenn man nur vier Stunden geschlafen hat. Weil man sehen wollte, wie der erste Mensch nach 69 Tagen in Dunkelheit und Ungewissheit eine Art Wiedergeburt erlebt. Was denkt man in 700 Metern Tiefe? Erzählt man sich in 69 Tagen Geschichten? Von der Frau, von den Kindern? Wie eng rückt man zusammen in dieser Tiefe? Was denkt man, wenn das erste Mal der Bohrer für den rettenden Schacht durch die Gesteinswand bricht? Was denkt man auf einem 700 Meter langen Weg durch die Dunkelheit? Was sind die ersten Worte, die man seiner Frau sagt? Seinen Kindern? Und was dann?</p>
	<p>Diese Fragen treiben mich um. Irgendwie. Und deswegen wollte ich heute Morgen „dabei sein”. Wenn auch nur weit entfernt. Einfach, um es es zu begreifen. Irgendwie.  Ähnlich wie damals, als meine Geschichtslehrerin zu mir sagte, es wäre unverantwortlich, kurz nach dem 11. September nach New York zu fliegen. Und ich sagte, dass ich aber hinfliegen müsste, um zu verstehen, dass diese Fernsehbilder echt waren. Um zu verstehen, dass das, was ich in den Nachrichten sehe, wirklich passiert.</p>
	<p>Nur dass ich mich heute freue. Auch wenn ich diese Menschen nicht kenne. Ich freue mich über jeden einzelnen Kumpel, der „das Licht der Welt erblickt”. <a href="http://www.boston.com/bigpicture/2010/10/rescued_from_a_chilean_mine.html" target="_blank">Und versuche die Welt zu begreifen.</a>
</p>
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		<title>Ein bisschen Senf bitte!</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 23:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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	[via]
	Medien machen Meinung. Die einen mehr, die anderen weniger. Das weiß jeder, der ein wenig Medienkompetenz besitzt. Es beginnt mit der persönlichen Meinung des einzelnen Journalisten – der zwar möglichst objektiv berichten soll, aber dennoch immer auch ein Gefangener seiner selbst bleibt – und endet mit der Zugehörigkeit des Mediums, das berichtet, zu einzelnen Verlagsgesellschaften etc. Allein durch die Wahl eines Bildausschnitts oder eines Zitates können Fakten unterschiedlich beleuchtet werden.
	Ich habe mich lange geweigert, hier etwas zum Thema Stuttgart 21 zu schreiben. Aber so ein kurzer Mensch wie ich, droht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/kriegsbilder.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1819" title="kriegsbilder" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/kriegsbilder.jpg" alt="" width="583" height="326" /></a></p>
	<p><a href="http://www.tagesschau.de/luegenbilder100_mtb-1_pos-1.html" target="_blank">[via]</a></p>
	<p>Medien machen Meinung. Die einen mehr, die anderen weniger. Das weiß jeder, der ein wenig Medienkompetenz besitzt. Es beginnt mit der persönlichen Meinung des einzelnen Journalisten – der zwar möglichst objektiv berichten soll, aber dennoch immer auch ein Gefangener seiner selbst bleibt – und endet mit der Zugehörigkeit des Mediums, das berichtet, zu einzelnen Verlagsgesellschaften etc. Allein durch die Wahl eines Bildausschnitts oder eines Zitates können Fakten unterschiedlich beleuchtet werden.</p>
	<p>Ich habe mich lange geweigert, hier etwas zum Thema Stuttgart 21 zu schreiben. Aber so ein kurzer Mensch wie ich, droht irgendwann zu platzen, wenn er nicht seine Meinung sagt. Ja, ich war noch nie in Stuttgart. Ich werde auch in naher Zukunft nicht nach Stuttgart fahren. Wahrscheinlich. Ja, uns trennen viele hundert Kilometer. Und dennoch ist diese Stadt in den letzten Wochen, für einige auch erst am vergangenen Donnerstag, in das Blickfeld gerückt. Bei mir war der Auslöser die ZDF-Dokumentation<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1133604/Bei+Abriss+Aufstand#/beitrag/video/1133604/Bei-Abriss-Aufstand" target="_blank"> „Bei Abriss Aufstand”.</a></p>
	<p>Mittlerweile geht es nicht mehr darum, ob man <em>für </em>oder <em>gegen</em> Stuttgart 21 ist. Ich für mich persönlich kann nur feststellen, dass nach reiflicher Überlegung und dem Abwägen der Argumente beider Seiten, für mich die Gründe <em>gegen</em> das Projekt überwiegen. Es geht um die gefühlte Ohnmacht des Volkes. Es geht um einen versprochenen Volksentscheid, der durchgeführt werden sollte, sobald sich die Kosten für das Projekt erhöhen würden. Dieser Volksentscheid ist in weite Ferne gerückt – stattdessen erklärte die Bundeskanzlerin höchstpersönlich die Landtagswahl in Baden-Württemberg zum Volksentscheid über Stuttgart 21. Also quasi ein nachträglicher Volksentscheid, der zu einem Zeitpunkt durchgeführt wird, an dem schon Bäume gefällt und Teile des Bahnhofs abgerissen wurden.</p>
	<p>Es geht um Kosten, die den Nutzen anscheinend bei weitem übersteigen. Es geht um Kosten, die auch uns im 763 km entfernten Kiel betreffen<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2010/10/06/ein-bisschen-senf-bitte/#footnote_0_1818" id="identifier_0_1818" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der Bund stellt, nach der Deutschen Bahn, den zweitgr&ouml;&szlig;ten Anteil der Finanzierungssumme (allein 1,229 Mrd. Euro bei den Berechnungen auf der Bahnprojekt Stuttgart-Ulm e.V.-Seite. Bei anderen Berechnungen, die h&ouml;here Kosten f&uuml;r das Gesamtprojekt veranschlagen (Bundesrechnungshof 8,9 Mrd. Euro, Umweltbundesamt 11 Mrd. Euro, Quelle: ZDF) d&uuml;rften die vom Bund gestellten Gelder noch h&ouml;her ausfallen.">1</a></sup> Und es geht um Polizisten, die – genauso wie Demonstranten, die Gewalt ausüben (und damit meine ich keine Pöbeleien gegen die Polizei, denn das muss sie aushalten) festgenommen werden – sofort aus dem Vekehr und zur Rechenschaft gezogen werden müssen, wenn sie dem psychischen Druck einer Demonstration anscheinend nicht gewachsen sind.<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2010/10/06/ein-bisschen-senf-bitte/#footnote_1_1818" id="identifier_1_1818" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="http://www.youtube.com/watch?v=W1UYd5LDQXA">2</a></sup>. Es geht – nicht nur in Bezug, aber auch in Bezug auf den vergangenen Donnerstag – um <a href="http://www.amnestypolizei.de/kampagne/forderungen.html" target="_self">Forderungen</a>, die auch ich an die Polizei stelle.</p>
	<p>Und es sind Sätze von Angela Merkel, die wütend machen<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2010/10/06/ein-bisschen-senf-bitte/#footnote_2_1818" id="identifier_2_1818" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&bdquo;Bundeskanzlerin Merkel sprach sich beim Landesparteitag der  rheinland-pf&auml;lzischen CDU in Mainz erneut vehement f&uuml;r den Weiterbau des  umstrittenen Projektes aus. Deutschland m&uuml;sse zeigen, dass man  zuverl&auml;ssig sei. Man k&ouml;nne in Europa nicht zusammenarbeiten, wenn die  Politik danach ausgerichtet werde, &amp;#8216;wie viele Menschen gerade auf der  Stra&szlig;e stehen&amp;#8217;.&rdquo; Quelle: DerWesten">3</a></sup>: Denn natürlich muss eine Regierung handlungsfähig bleiben – allerdings ist sie auch nur eine legitimierte Regierung, solange sie sich dem Willen des Volkes, und damit im Zweifelsfall auch den Menschen, die auf die Straße gehen, verpflichtet fühlt. Ob Stuttgart 21 dem Willen des Volkes entspricht, steht nicht fest: Erst im Dezember 2009 wurde die finale Unterschrift unter das Bauvorhaben gesetzt<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2010/10/06/ein-bisschen-senf-bitte/#footnote_3_1818" id="identifier_3_1818" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="28. November 2008: Haushaltsbeschluss im Bundestag, 2. April 2009: Unterzeichnung der Finanzierungspl&auml;ne Bund/Deutsche Bahn, 9. Dezember 2009: Billigung des Projekts durch den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn">4</a></sup>, mit dem klar war: Stuttgart 21 kommt – die letzte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Baden-W%C3%BCrttemberg_2006" target="_blank">Landtagswahl</a> fand allerdings am 26. März 2006 statt. Einfach &#8216;mal so als Hinweis am Rande. Zum Thema: Hätten die ja anders wählen können.</p>
	<p>Es sind Sätze von <span style="text-decoration: line-through;">Bahnchef</span> Rüdiger Grube<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2010/10/06/ein-bisschen-senf-bitte/#footnote_4_1818" id="identifier_4_1818" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&bdquo;In der &amp;#8220;Bild am Sonntag&amp;#8221; bezeichnete er die Proteste gegen das  umstrittene Bahn-Projekt &amp;#8220;Stuttgart 21&amp;#8243; nun als nicht gerechtfertigt.  &amp;#8220;Ein Widerstandsrecht gegen einen Bahnhofsbau gibt es nicht&amp;#8221;, schreibt  Grube in einem Gastbeitrag.&rdquo; Quelle: Spiegel Online">5</a></sup>, die wütend machen. Denn natürlich hat das Volk ein Widerstandsrecht. Auch nach politischen Entscheidungen, die formal korrekt getroffen wurden. Denn würde dies nicht gelten, hätte es auch (Achtung: Drittes-Reich-Vergleich!) aus heutiger Sicht kein Recht zum Widerstand gegen Hitler gegeben. Schließlich bediente er sich formal auch ordentlichen Mitteln, um an die Macht zu kommen. Ich weiß: Keine Drittes-Reich-Stuttgart-21-Vergleiche, keine DDR-Stuttgart-21-Vergleiche, keine Platz-des-himmlischen-Friedens-Stuttgart-21-Vergleiche.</p>
	<p>Wir, also die Nutzer von Twitter und Facebook, machen nur einen Teil der deutschen Bevölkerung aus. In puncto Netzsperren und Datenschutz maßen wir uns an, für einen Großteil des Volkes zu sprechen. Mit Twitter haben wir die Möglichkeit immer ein Stückchen näher am Geschehen zu sein – dabei müssen wir eine gewaltige Selektionskompetenz an den Tag legen. Wir waren alle irgendwie gegen das Vorgehen bei den Demonstrationen in Iran (Nein, auch keine Iran-Stuttgart-21-Vergleiche, ich weiß). Wir haben fast so getan als hätten wir höchstpersönlich in jedem einzelnen Wahllokal gesessen und die Stimmen ausgezählt, so sicher waren wir uns. Natürlich war Iran weit weg, weiter weg als Stuttgart. Auch wenn kaum jemand von uns Atomphysiker ist, bilden wir uns ein, genug über die Gefahren und Nachteile von Atomkraftwerken zu wissen – und beziehen deshalb in den allermeisten Fällen eine Position. Warum sollte Stuttgart für uns weiter weg sein als Iran oder das Kanzleramt? Warum können oder dürfen wir uns hier angeblich keine Meinung bilden, weil wir viel zu weit weg sind? Weil Gut und Böse nicht ganz so simpel auszumachen sind wie sonst? Weil es schwierig ist, zwischen dem Bildausschnitt ganz links und dem ganz rechts, seine eigene Meinung zu bilden?</p>
	<p>Jeder Bürger hat das Recht und sogar die Pflicht, sich eine Meinung über politische Entscheidungen zu bilden – weil die Demokratie sonst nicht funktioniert. Jeder hat die Pflicht, sich aus den ihm (oder ihr) zugänglichen Fakten ein Gesamtbild zu machen und politische Entscheidungen, mögen sie auch formal korrekt gefasst worden sein, zu hinterfragen. Genauso wie jeder Politiker auch die Opposition schützen muss – und nicht anordnen darf, bei politischen Gegnern ruhig &#8216;mal „hinzulangen”. Ganz genauso wie jeder Politiker die Pflicht hat, sich mit der Meinung des Volkes auseinanderzusetzen – nicht nur vor den Wahlen.
</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1818" class="footnote">Der Bund stellt, nach der Deutschen Bahn, den zweitgrößten Anteil der Finanzierungssumme (allein 1,229 Mrd. Euro bei den Berechnungen auf der <a href="http://www.das-neue-herz-europas.de/bahnprojekt/finanzierung/finanzierung-stuttgart21/default.aspx" target="_blank">Bahnprojekt Stuttgart-Ulm e.V.</a>-Seite. Bei anderen Berechnungen, die höhere Kosten für das Gesamtprojekt veranschlagen (Bundesrechnungshof 8,9 Mrd. Euro, Umweltbundesamt 11 Mrd. Euro, Quelle: <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1133604/Bei+Abriss+Aufstand#/beitrag/video/1133604/Bei-Abriss-Aufstand" target="_blank">ZDF</a>) dürften die vom Bund gestellten Gelder noch höher ausfallen.</li><li id="footnote_1_1818" class="footnote">http://www.youtube.com/watch?v=W1UYd5LDQXA</li><li id="footnote_2_1818" class="footnote">„Bundeskanzlerin Merkel sprach sich beim Landesparteitag der  rheinland-pfälzischen CDU in Mainz erneut vehement für den Weiterbau des  umstrittenen Projektes aus. Deutschland müsse zeigen, dass man  zuverlässig sei. Man könne in Europa nicht zusammenarbeiten, wenn die  Politik danach ausgerichtet werde, &#8216;wie viele Menschen gerade auf der  Straße stehen&#8217;.” Quelle: <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/Stuttgart-21-Proteste-belasten-Landespolizei-id3757466.html" target="_blank">DerWesten</a></li><li id="footnote_3_1818" class="footnote">28. November 2008: Haushaltsbeschluss im Bundestag, 2. April 2009: Unterzeichnung der Finanzierungspläne Bund/Deutsche Bahn, 9. Dezember 2009: Billigung des Projekts durch den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn</li><li id="footnote_4_1818" class="footnote">„In der &#8220;Bild am Sonntag&#8221; bezeichnete er die Proteste gegen das  umstrittene Bahn-Projekt &#8220;Stuttgart 21&#8243; nun als nicht gerechtfertigt.  &#8220;Ein Widerstandsrecht gegen einen Bahnhofsbau gibt es nicht&#8221;, schreibt  Grube in einem Gastbeitrag.” Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,720944,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>In der Bildungswüste&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 22:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	im norddeutschen Land geht man auf die Straße. Mit 14000 Menschen. Direkt zur Demo möchte ich eigentlich gar nichts mehr schreiben. Abgesehen von: Es war gigantisch! Mit der Menge an Teilnehmern hätte wohl niemand gerechnet.
	„Meint ihr, wir können überhaupt etwas bewegen?&#8221;, war heute eine Frage. Keine Ahnung. Die Zeit wird es zeigen. Ich glaube nicht, dass ein Peter Harry Carstensen heute schlechter schlafen kann als gestern. Definitiv konnten wir mit der Demo aber mehr bewegen, als hätten wir nichts getan. Sitzen bleiben bringt ja &#8216;mal gar nichts. Es gibt aber ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/gallery/demouni/07.jpg" alt="07" width="288" height="192" />im norddeutschen Land geht man auf die Straße. Mit 14000 Menschen. Direkt zur Demo möchte ich eigentlich gar nichts mehr schreiben. Abgesehen von: Es war gigantisch! Mit der Menge an Teilnehmern hätte wohl niemand gerechnet.</p>
	<p>„Meint ihr, wir können überhaupt etwas bewegen?&#8221;, war heute eine Frage. Keine Ahnung. Die Zeit wird es zeigen. Ich glaube nicht, dass ein Peter Harry Carstensen heute schlechter schlafen kann als gestern. Definitiv konnten wir mit der Demo aber mehr bewegen, als hätten wir nichts getan. Sitzen bleiben bringt ja &#8216;mal gar nichts. Es gibt aber noch einen ganz anderen Grund zu protestieren, einen ganz egoistischen: Ich möchte meinen Kindern irgendwann in die Augen sehen und sagen können, dass ich damals &#8211; 2010 &#8211; mit auf der Straße war. Dass ich nicht tatenlos zusehen wollte.</p>
	<p>An all&#8217; die, die meinten „Am Dienstag fällt die Uni aus!”: Nein, ihr habt verpennt, dass ihr <em>für die Demo </em>freigestellt wurdet. Nicht für&#8217;s zu-Hause-bleiben, in-den-Park-gehen oder am-Strand-liegen. Für&#8217;s demonstrieren, für eure Uni. So viel dazu.</p>
	<p>Und an all&#8217; die, die meine Twitter-Timeline mit „CDU ist doof, FDP erst recht, SPD und Grüne will ich aber auch nicht, über die Linke brauchen wir gar nicht zu reden, Deutschland ist ja ganz allgemein schon &#8216;mal doof, die Politik sitzt alles nur aus und lügt ja sowieso, der kleine Mann muss wieder auf Kosten der Reichen bluten, die Banken, der Krieg, die Steuern, die Sozialabgaben – alles blöd” zutexten, so richtig schön deutsch – viel meckern, wenig tun: heute wäre euer Tag gewesen. Es gibt da dieses schöne Zitat von Horst Köhler: <em>„Haltung haben. Es  ist ein ziemlich altes Wort. Aber ich finde, es könnte  mal wieder in  Mode kommen. Genau wie ein anderes, viel schlichteres  Wort: Ahnung  haben. Zusammen sind sie stark, meine ich.&#8221;</em></p>
	<p>Ich mag das Web 2.0. Ich finde es nützlich. Auch für Protest. Aber erst wenn die letzte Sozialleistung gestrichen wurde und „Bildung für alle” nur noch eine leere Phrase ist, werdet ihr merken, dass eine App oder eine Timeline nicht die Menschen ersetzt, die auf die Straße gehen.<br />

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		<title>Ich werde erwachsen.</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 21:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Naja, keine Angst, nur ein bisschen. Am Montag schreibe ich mich an der Uni Kiel ein &#8211; Politikwissenschaften und Soziologie. Mit 23. Zwei Jahre später als andere aus meinem Abiturjahrgang. Habe ich jetzt weniger Erfahrungen, als andere in meinem Alter? In den letzten zwei Jahren habe ich bewusst alle Klassen-, Jahrgangs- und Schulveralstaltungen umschifft, um keine unangenehmen Fragen beantworten zu müssen. Und jetzt, da ich die Zulassung in der Tasche an der Magnetwand hängen habe, frage ich mich: Warum eigentlich? Im Gegensatz zu anderen, die irgendein Studium begonnen haben, nur ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/duplohase.jpg"><img class="size-medium wp-image-865 alignleft" style="border: 0pt none;" title="duplohase" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/duplohase-300x260.jpg" alt="die Duplo-Hasen-Tasche" width="300" height="260" /></a>Naja, keine Angst, nur ein bisschen. Am Montag schreibe ich mich an der Uni Kiel ein &#8211; Politikwissenschaften und Soziologie. Mit 23. Zwei Jahre später als andere aus meinem Abiturjahrgang. Habe ich jetzt weniger Erfahrungen, als andere in meinem Alter? In den letzten zwei Jahren habe ich bewusst alle Klassen-, Jahrgangs- und Schulveralstaltungen umschifft, um keine unangenehmen Fragen beantworten zu müssen. Und jetzt, da ich die Zulassung <span style="text-decoration: line-through;">in der Tasche</span> an der Magnetwand hängen habe, frage ich mich: Warum eigentlich? Im Gegensatz zu anderen, die irgendein Studium begonnen haben, nur um des Studierens Willen, habe ich gewartet. Auf Politikwissenschaften. In Kiel. Unbedingt. Im Gegensatz zu anderen habe ich knapp zwei Jahre lang gearbeitet und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Gut, es war notgedrungen – aber missen möchte ich nichts davon, ganz besonders das letzte halbe Jahr. Ich muss feststellen – ich bin stolz auf mich. Weil mir erst jetzt bewusst wird, welche Erfahrungen ich in den letzten sechs Monaten gesammelt habe.</p>
	<ul>
	<li>Sich das erste Mal eingestehen, dass ein großer Plan zum Scheitern verurteilt ist und wissen, wann es Zeit ist zu gehen.</li>
	<li>Das erste Mal ganz alleine wohnen.</li>
	<li>Das erste Mal mit jemandem telefonieren, nachdem man wochenlang gechattet hat.</li>
	<li>Das erste Mal am Zug auf jemanden warten, mit dem man wochenlang nur gechattet und telefoniert hat.</li>
	<li>Das erste Mal alleine knapp vier Stunden mit dem Zug fahren (mit drei Umstiegen, ich will es nochmal betonen!)</li>
	<li>Das erste Mal feststellen, dass man in der eigenen Wohnung unbedingt einen Werkzeugkasten benötigt. <a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/muhkuh.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-877" style="border: 0pt none;" title="muhkuh" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/muhkuh-300x260.jpg" alt="muhkuh" width="300" height="260" /></a></li>
	<li>Sich das erste Mal eingehend mit Behördendeutsch vertraut machen, um alleine alle möglichen Anträge auszufüllen.</li>
	<li>Das erste Mal in den Waschsalon gehen.</li>
	<li>Das erste Mal Blumen auf dem eigenen Balkon pflanzen.</li>
	<li>Das erste Mal die kleine Schwester und den Hund beherbergen.</li>
	<li>Das erste Mal eine Woche <span style="text-decoration: line-through;">Chef</span> Urlaubsvertretung in <a href="http://www.39punkt.de" target="_blank">Papas Agentur </a>sein.</li>
	<li>Das erste Mal nicht mehr allein sein mit den eigenen <span style="text-decoration: line-through;">wirren</span> Ideen.</li>
	<li>Das erste Mal <a href="http://annagrassi.wordpress.com/" target="_blank">Möbel über Twitter</a> kaufen.</li>
	<li>Das erste Mal im Elternhaus nach altem Spielzeg stöbern, die Muh-Kuh, den alten Pfadfinderhut und die Duplo-Hasen-Tasche finden &#8211; und sich wahnsinnig freuen.</li>
	<li>Das erste Mal Social Networks doch gar nicht so doof finden.</li>
	<li>Das erste Mal nicht auf die anderen, sondern nur auf sich selbst hören.</li>
	<li>Das erste Mal feststellen, dass man nur erwachsen ist, wenn man ab und zu das Innere Kind rauslässt.</li>
	<li>Das erste Mal <span style="text-decoration: line-through;">eine</span> meine Uni-Zulassung in der Hand halten.</li>
	<li>Das erste Mal alles auf eine gemeinsame Karte setzen und sich verdammt sicher sein.</li>
	</ul>
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		<title>Kerstin Kullmann und die Kompetenz</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 15:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Cybermobbing ist gemein. Deswegen befürworte ich auch die mehr oder weniger erfolgreichen Anti-Mobbing-Kampagnen der EU. Wie eh und je gibt es aber auch stinknormales „Analog-Mobbing”, das bestreitet sicherlich niemand. Naja, Kerstin Kullmann, ihres Zeichens SPIEGEL-Autorin, würde das vielleicht tun. Kinderpornografie und Gewaltvorstellungen gibt es Ihrer Meinung nach ja auch nur im Internet. Und Cherno Jobatais investigativen sinnfreiem Zusatz „[und] Beleidigungen, Verleumdung, mh, ja” stimmt sie Porzellanpuppen-lächelnd zu. Im Netz ist all&#8217; das nämlich möglich &#8211; im wahren Leben nicht. Nee, ist klar. Böse, das Internet. Ich bin sicherlich kein Internet-Anarchist, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Cybermobbing ist gemein. Deswegen befürworte ich auch die mehr oder weniger erfolgreichen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=eSWKl3GLSkA" target="_blank">Anti-Mobbing-Kampagnen</a> der EU. Wie eh und je gibt es aber auch stinknormales „Analog-Mobbing”, das bestreitet sicherlich niemand. Naja, Kerstin Kullmann, ihres Zeichens <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/resultset.html;iso?suchbegriff=kerstin+kullmann&amp;site=SPIEGEL" target="_blank">SPIEGEL-Autorin,</a> würde das vielleicht tun. Kinderpornografie und Gewaltvorstellungen gibt es Ihrer Meinung nach ja auch nur im Internet. Und Cherno Jobatais <span style="text-decoration: line-through;">investigativen </span>sinnfreiem Zusatz „[und] Beleidigungen, Verleumdung, mh, ja” stimmt sie Porzellanpuppen-lächelnd zu. Im Netz ist all&#8217; das nämlich möglich &#8211; im wahren Leben nicht. Nee, ist klar. Böse, das Internet. Ich bin sicherlich kein Internet-Anarchist, aber ein großer Fan von menschlichem Verstand. Den hat Frau Kullmann heute früh im Morgenmagazin wohl in der Maske vergessen. Eigentlich müsste sie doch aber auch wissen, dass viele gemeine und schlimme Dinge außerhalb der Faserkabel passieren – in Ihrem NEON-Bericht <a href="http://www.neon.de/kat/sehen/gesellschaft/justiz_und_verbrechen/159053.html" target="_blank">„Stoff für Albträume”</a> schreibt sie schließlich über Vergewaltigungsdrogen. Die kommen meiner Meinung nach ausschließlich offline vor. In einem <a href="http://www.neon.de/kat/104075.html" target="_self">anderen</a> NEON-Artikel fragt sich Kullmann: „Was ist schief gelaufen?” und weiter „Was können wir tun, um wieder einmal regiert zu werden?” Da kann ich nur antworten: „Einiges.” Und mich fragen: „Was können wir tun, damit wieder einmal recherchiert wird?”</p>
	<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><br />
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</p>
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