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Artikel über Zukunft

Auf dem Dach »

[28.Feb 2013, 16:18 | 5 Kommentare | ]
Ich mache mir Sorgen.

Ich mache mir Sorgen darüber, ob das Geld reicht. Ob wir das Studium packen. Was wohl danach kommt. Ob wir den Absprung schaffen. Ich mache mir Sorgen, ob es meinem Freund gut geht. Ob er Entscheidungen bereut, ob er glücklich ist. Ich mache mir Sorgen um meine Eltern. Um meine kleine Schwester. Weil sie einfach meine kleine Schwester ist. Ich mache mir Sorgen, dass ich zu viel rauche. Und dann rauche ich noch mehr. Ich mache mir Sorgen um die Welt, um dieses Land, um die Politik, um die Wirtschaft. …

Auf dem Dach »

[6.Jun 2011, 10:19 | 6 Kommentare | ]
Du bist immer noch hier…

„Schau mit deinem Herzen und du erkennst dann: Der größte Besitz eines Menschen ist nicht sein Besitz, sondern wie er dich liebt und beschützt.”
Und dann kommt der Tag, an dem du über deine beste Freundin gefragt wirst, ob er deine neue Telefonnummer haben dürfte. Seinetwegen hast du so oft gewartet, auf das Handy gestarrt. Du hattest so viele offenen Fragen. Viele Warums und keine Antworten. Du saßt neben ihm, starrtest in den Himmel, sahst diese Sternschnuppe und hast dir gewünscht, glücklich zu werden. Hast gehofft, dass dieser Wunsch …

Auf dem Dach, Auf dem Parkett »

[6.Mai 2011, 23:54 | 3 Kommentare | ]
Coming Home: Die Gorch Fock erreicht Kiel.

I’m coming home
Tell the World I’m coming home
Let the rain wash away all the pain of yesterday
I know my kingdom awaits and they’ve forgiven my mistakes
I’m coming home, I’m coming home
Tell the World that I’m coming
Man kann über die Bundeswehr denken, was man will. Man kann über die Marine denken, was man will. Ganz bestimmt kann man besonders über die Gorch Fock und Traditionen im Allgemeinen denken, was man will – was in meinem kleinen Kopf hierzu vorging, hatte ich an anderer Stelle schon einmal angerissen. Aber egal, was …

Auf dem Dach »

[14.Okt 2010, 01:22 | Ein Kommentar | ]
700 Meter…

Was sind 700 Meter? Ich stand schon einmal auf dem Empire State Building. Das Gebäude ist 381 Meter hoch. Verdammt hoch wenn man dort auf einer Plattform steht. Vor allem als man im Dezember 2001 noch das Loch am Ground Zero sehen konnte. Das Loch inmitten der Wolkenkratzer und die Trümmer, die zu dem Zeitpunkt immer noch qualmten. Und wenn ich mich daran erinnere, wie ich in den Himmel geschaut habe, damals in New York – wie ich mich anstrengen musste, um mit meinen Augen die vielen Stockwerke in den …

Auf dem Dach, Auf dem Parkett »

[6.Okt 2010, 00:27 | 3 Kommentare | ]
Ein bisschen Senf bitte!

[via]
Medien machen Meinung. Die einen mehr, die anderen weniger. Das weiß jeder, der ein wenig Medienkompetenz besitzt. Es beginnt mit der persönlichen Meinung des einzelnen Journalisten – der zwar möglichst objektiv berichten soll, aber dennoch immer auch ein Gefangener seiner selbst bleibt – und endet mit der Zugehörigkeit des Mediums, das berichtet, zu einzelnen Verlagsgesellschaften etc. Allein durch die Wahl eines Bildausschnitts oder eines Zitates können Fakten unterschiedlich beleuchtet werden.
Ich habe mich lange geweigert, hier etwas zum Thema Stuttgart 21 zu schreiben. Aber so ein kurzer Mensch wie ich, droht …

Auf dem Dach, Auf dem Parkett, Über den Rand »

[17.Jun 2010, 00:07 | 3 Kommentare | ]
In der Bildungswüste…

im norddeutschen Land geht man auf die Straße. Mit 14000 Menschen. Direkt zur Demo möchte ich eigentlich gar nichts mehr schreiben. Abgesehen von: Es war gigantisch! Mit der Menge an Teilnehmern hätte wohl niemand gerechnet.
„Meint ihr, wir können überhaupt etwas bewegen?”, war heute eine Frage. Keine Ahnung. Die Zeit wird es zeigen. Ich glaube nicht, dass ein Peter Harry Carstensen heute schlechter schlafen kann als gestern. Definitiv konnten wir mit der Demo aber mehr bewegen, als hätten wir nichts getan. Sitzen bleiben bringt ja ‘mal gar nichts. Es gibt aber …

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[1.Sep 2009, 22:54 | 7 Kommentare | ]
Ich werde erwachsen.

Naja, keine Angst, nur ein bisschen. Am Montag schreibe ich mich an der Uni Kiel ein – Politikwissenschaften und Soziologie. Mit 23. Zwei Jahre später als andere aus meinem Abiturjahrgang. Habe ich jetzt weniger Erfahrungen, als andere in meinem Alter? In den letzten zwei Jahren habe ich bewusst alle Klassen-, Jahrgangs- und Schulveralstaltungen umschifft, um keine unangenehmen Fragen beantworten zu müssen. Und jetzt, da ich die Zulassung in der Tasche an der Magnetwand hängen habe, frage ich mich: Warum eigentlich? Im Gegensatz zu anderen, die irgendein Studium begonnen haben, nur …

Auf dem Dach, Über den Rand »

[10.Aug 2009, 17:40 | 3 Kommentare | ]
Kerstin Kullmann und die Kompetenz

Cybermobbing ist gemein. Deswegen befürworte ich auch die mehr oder weniger erfolgreichen Anti-Mobbing-Kampagnen der EU. Wie eh und je gibt es aber auch stinknormales „Analog-Mobbing”, das bestreitet sicherlich niemand. Naja, Kerstin Kullmann, ihres Zeichens SPIEGEL-Autorin, würde das vielleicht tun. Kinderpornografie und Gewaltvorstellungen gibt es Ihrer Meinung nach ja auch nur im Internet. Und Cherno Jobatais investigativen sinnfreiem Zusatz „[und] Beleidigungen, Verleumdung, mh, ja” stimmt sie Porzellanpuppen-lächelnd zu. Im Netz ist all’ das nämlich möglich – im wahren Leben nicht. Nee, ist klar. Böse, das Internet. Ich bin sicherlich kein Internet-Anarchist, …

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[30.Jul 2009, 02:46 | 3 Kommentare | ]
Zeitfresser

Medien sind Zeitfresser. Anscheinend nicht nur bei mir. Durchschnittlich 9 Stunden verbringen US-Amerikaner mit der Mediennutzung, wobei der größte Teil immer noch dem Fernsehen (inklusive Online-Fernsehen wie YouTube) zugesprochen werden muss. Ähnlich einer Ernährungspyramide hat der Online-Dienst Wired eine Mediennutzungs-Pyramide entwickelt. Ein guter Grund, einmal das eigene Konsumverhalten zu überdenken.
9 Stunden? Erst einmal würde ich Nein sagen. Die eine Stunde Gaming könnte ich schon ‘mal streichen. Die meisten Medien laufen bei mir zudem parallel: Im Hintergrund oftmals der Fernseher, bewusst geguckt wird da nur kurz vorm Einschlafen oder in wirklich …

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[29.Jul 2009, 23:59 | Kein Kommentar | ]
Passt.

„Joah, passt”, klingt normalerweise durschnittlich, fast abwertend, das gebe ich zu. Wenn man aber lange, sehr lange, an einem Puzzle rumbastelt und endlich das fehlende Teil findet – das, was in die Lücke mit Ecken und Kanten muss, von dem man dachte, dass man es gar nicht finden könnte – dann ist der Ausruf „Passt” ein ganz erquickender, beruhigender und erfüllender. Und dieses Puzzleteil hat sich ganz besonders gut eingefügt in ein Gesamtwerk, das sich „mein Leben” nennt – und ist daraus längst nicht mehr wegzudenken:
Als bester Freund, Studienberater, Personal-Trainer, …