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Artikel über Zeit

Auf dem Dach »

[29.Jun 2011, 13:24 | 4 Kommentare | ]
Von einem kleinen Möwenkind und bunten Segeln – Kieler Woche (2)

Die Kieler Woche war dieses Jahr ziemlich verregnet. Das Regen-Highlight war für mich das Open Ship am Marinearsenal, aber dazu folgt noch ein extra Blogbeitrag. Am Donnerstag der Kieler Woche fing der Tag wieder einmal grau und mit heftigen Regenschauern an1. Ich wollte es aber trotzdem unbedingt schaffen, nach Schilksee – dem eigentlichen Zentrum der Kieler Woche – zu fahren. Kurzerhand wurde der Rucksack also mit einer Plastiktüte ausgekleidet, um die Kamera zusätzlich zu schützen. Benni und ich schmissen uns in unsere Regenjacken und fuhren mit dem Bus zum Olympiahafen.
Wenn …

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[28.Jun 2011, 14:20 | 5 Kommentare | ]
Kinder, Kleister, Krusenkoppel – Kieler Woche (1)

Die Kieler Woche heißt: Sonnenschein, Segeln, Kulturen treffen, feiern und in lauen Nächten die Schiffe im Hafen beobachten. Oder so ähnlich. Das meiste Licht bekam ich von einem leuchtenden Bildschirm und weißen PowerPoint-Folien ab, die noch gefüllt werden wollten: Universitätsbibliothek statt Eggerstedtsraße. Und statt leckeren Cocktails stiegen mir Medientheorien in den Kopf. Dank zwei Seminarleistungen blieb dieses Jahr leider nicht viel Zeit für die Kieler Woche.
Ab und zu gönnte ich mir dann aber doch Auszeiten – und legte dafür später Nachtschichten ein –, schnappte mir die Kamera und Benni und …

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[11.Jun 2011, 13:20 | 2 Kommentare | ]
Darf ich vorstellen: Der Frühling.

Wann beginnt der Sommer? Entweder am 1. oder 21. Juni. In Kiel meist irgendwann dazwischen. Oder später. Oder gar nicht. In wenigen Tagen beginnt schon wieder die Kieler Woche (in Kiel ein theoretisches Sommer-Indiz), etwas später dann mein Uni-Prüfungszeitraum. Dazwischen wollen noch zwei Referate gehalten werden. Mein erster Gedanke ist sofort: Die Zeit rast. Sie rinnt mir durch die Finger und ich habe das Gefühl in dieser Zeit – zwischen dickem Wintermantel und neben verschwitzten Menschen im KVG-Bus sitzen – nichts erlebt zu haben. Und dann blättere ich mich durch …

Auf dem Dach, Über den Rand »

[9.Mai 2011, 13:37 | Kein Kommentar | ]
Jeder Moment.

Ich habe immer schon mehr Sonnenuntergänge als -aufgänge gesehen. Und das bunte Treiben auf den Straßen lieber nachts beobachtet als morgens, wenn sich alle noch in ihrem Schlafanzuggrau verstecken. Aber jetzt ging beides: Am Abend zuvor am Hafen zusehen, wie der Himmel von blau nach schwarz verläuft, sich an hellen Scheinwerfern erfreuen – und am nächsten Morgen das viel weniger aufdringliche Glitzern von Wassertropfen in der Sonne beobachten.
Das sind die Momente, in denen ich glaube zu wissen, warum jedem von uns dieses kleinen Aufblitzen für ein paar Jahrzehnte auf Erden …

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[12.Dez 2010, 14:28 | 2 Kommentare | ]
Der schönste aller Wege

„Es ruft aus großen Weiten mir ein Weg hinter die Stirn. Den ich noch nie gegangen bin, dort wo noch niemand war. Durchsponnen von den Träumen, sternenklar.”
via
Das Mädchen lässt sich nicht vom Dezembergetöse stressen – obwohl sie noch keine Geschenke für die Lieben hat. Und da kann der Postmann bei allen anderen noch so schöne Pakete gebracht haben. Die anderen können auch schon im Sommer alle Geschenke beisammen gehabt haben. Die anderen können ihren Dozenten auch schon lang und breit ihre Hausarbeitsthemengliederungsdinger ausformuliert haben. Für …