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	<description>Fotos und Geschichten aus Kiel</description>
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		<title>Google+ +/- -</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 00:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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	Ja, so sieht es also von innen aus: Google+.
	Vom Aufbau her: klassisch. Nicht so viel Neues. Auffällig ist vor allem, dass die hochgelobten Circles recht präsent sind. In sogenannte Circles lassen sich Kontakte einordnen. Auf diese Weise hat man selbst die Kontrolle darüber, was wer wann liest. Und die flüchtige Webbekanntschaft eben nicht weiß, wann man im Urlaub ist. Auch die Timeline lässt sich nach diesen Circles sortieren; zum Beispiel tauchen dann nur noch die Meldungen von den Freunden aus dem Schachclub auf.
	
	Das Einsortieren der Kontakte funktioniert per Drag&#38;Drop: Im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3284" title="Google+1" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+1.jpg" alt="Screenshot Google+" width="576" height="406" /></a></p>
	<p>Ja, so sieht es also von innen aus: <em>Google+</em>.</p>
	<p>Vom Aufbau her: klassisch. Nicht so viel Neues. Auffällig ist vor allem, dass die hochgelobten <em>Circles</em> recht präsent sind. In sogenannte <em>Circles</em> lassen sich Kontakte einordnen. Auf diese Weise hat man selbst die Kontrolle darüber, was wer wann liest. Und die flüchtige Webbekanntschaft eben nicht weiß, wann man im Urlaub ist. Auch die Timeline lässt sich nach diesen <em>Circles</em> sortieren; zum Beispiel tauchen dann nur noch die Meldungen von den Freunden aus dem Schachclub auf.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3285" title="Google+3" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+3.jpg" alt="Screenshot Google+" width="576" height="268" /></a></p>
	<p>Das Einsortieren der Kontakte funktioniert per Drag&amp;Drop: Im oberen Bereich werden alle Kontakte aufgeführt, unten sieht man die verschiedenen <em>Circles</em>, in die die Köpfe dann fröhlich verschoben werden dürfen. Die Medien überschlagen sich förmlich: „Toll, dass der Chef nicht mehr mitlesen kann!” Die Betonung liegt oft so, als wäre dies ein revolutionäres Alleinstellungsmerkmal von <em>Google+</em> .</p>
	<p>Ist es aber nicht. Auch bei Facebook lassen sich schon sehr lange Kontakte in Gruppen sortieren. Man kann hier die Kontakte zwar nicht in blaue Kreise ziehen – aber einfach anklicken. Auf diesem Wege gelangen sie auch in die unterschiedlichen Gruppen. Ziehen oder klicken ist mir in diesem Fall übrigens ziemlich egal. Vor dem Versenden jeder Facebook-Status-, Foto- oder Videomeldung kann man dann aus einem Drop-Down-Menü die Gruppe auswählen, mit der der Inhalt geteilt werden soll. Vielleicht übersehe ich etwas Grundlegendes: Aber neu ist für mich anders.</p>
	<p>Eine weitere Funktion auf der Startseite sind <em>Sparks</em>. Im Grunde einfach ein Stream der Google-News-Ergebnisse nach Schlagwörtern. Vielleicht ist es auch mehr. Bei den Schlagwörtern „Wolf” und „Fotografie” verhielt es sich jedenfalls so, dass Google-News und <em>Sparks</em> übereinstimmten. Das ist nicht dramatisch – aber auch nicht revolutionär.</p>
	<p>Eine weitere Funktion sind <em>Hangouts</em>, also Video-Gruppenchats. Diese Video-Chat-Funktion wurde – meines Wissens nach – auch schon vorher über das Google-Video-Plugin abgedeckt. Ich habe es nie benutzt und kann deshalb nicht so viel dazu sagen, auch nicht, ob es wirklich neu ist. Mein Problem ist hier ein ganz anderes: Ja, ich teile im Internet viele Information. Auch persönliche. Vor allem in diesem Blog. Ich klicke bei Facebook „gefällt mir” und weiß, welchen Wert dieser Klick für das Unternehmen hat. Ich lade viele Fotos hoch und ja: Ich kenne die AGBs. Und ich mag Video-Chats. Über Skype habe ich schließlich auch monatelang Kontakt zu Benni gehalten. Aber ich möchte beim besten Willen nicht, dass Google – neben all&#8217; den <em> </em> Informationen (bei denen ich nicht einmal auf „gefällt mir” klicken muss, damit das Unternehmen weiß, was mir gefällt) – meine Video-Chats verwaltet. Das hat vielleicht etwas mit Orwell zu tun. Aber ich möchte nicht, dass <em>alle</em> meine Informationen in der Hand <em>eines</em> Unternehmens sind.  Solange es noch geht, verteile ich meine Informationen lieber auf mehreren Schultern. Ja, <em>auch</em> auf Googles und <em>auch</em> auf Facebooks. Aber eben nicht nur. Apropos Daten: Eine Anmeldung bei <em>Google+</em> ist nur mit einem vorhandenen Google-Konto (in dem auch alle anderen Informationen von YouTube etc. gesammelt werden) möglich. Außerdem ist eine Authentifizierung über eine Telefonnummer (SMS oder Anruf) notwendig<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2011/07/01/google/#footnote_0_3283" id="identifier_0_3283" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="hilfreich sind hier alte, noch nicht deaktivierte aber sonst ungenutzte SIM-Karten">1</a></sup>. Beim Datenmonster Facebook ist so eine Authentifizierung „nur” nötig, wenn man Facebook geschäftlich, z.B. zum Erstellen von Apps, nutzen möchte.</p>
	<p>Übrigens hat Google netterweise auch schon einmal gleich mein Profil ausgefüllt. Wohnort hübsch mit Karte. Da habe ich mich kurz bedankt, indem ich den „Löschen”-Button gedrückt habe. Nur am Rande.</p>
	<p>Die Funktion, die mir persönlich am Wichtigsten ist, ist das Hochladen von Fotos. Zuerst war ich auch begeistert und zwar aus folgendem Grund:</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3293" title="Google+2" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+2.jpg" alt="Screenshot Google+" width="576" height="397" /></a></p>
	<p>Die Fotoqualität ist tatsächlich eine andere als bei Facebook – außerdem sieht die Galerie ja ganz chic aus. Problem: Die Fotos lassen sich (ohne Picasa-Account!?<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2011/07/01/google/#footnote_1_3283" id="identifier_1_3283" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Apropos Picasa: War es nicht das Unternehmen  Google, das mit Picasa die erste Foto-Gesichtserkennung etablierte?  Hm.">2</a></sup> ) nicht neu anordnen. Das Möwenfoto hatte ich zum Beispiel noch einmal extra hochgeladen und wollte, dass es am Anfang, also in dem großen Rahmen, erscheint. Ging aber nicht. In welcher Größe welches Foto erscheint, ist also auch nicht mehr beeinflussbar. Sehr schade für mich. Dafür können, auch die bereits hochgeladenen, Bilder im Broswer bearbeitet werden. Das ist für einige vielleicht interessant. Für mich ist es irrelevant. Außerdem werden Uploads von Smartphones wahrscheinlich sowieso schon vor dem Hochladen dank einiger Apps aufgehübscht.</p>
	<p>Ein letzter Punkt, auf den ich noch hinweisen möchte, heißt <em>+1</em>. Diese Funktion ist theoretisch mit dem „gefällt mir”-Button gleichzusetzen. Momentan werden im eigenen <em>Google+</em>-Profil leider nur die <em>+1</em>-Angaben von externen Websites aufgeführt, nicht aber die, die innerhalb der Community getätigt wurden. <del>Außerdem werden <em>+1</em>-Angaben direkt unter den Beiträgen nicht (oder nur fehlerhaft!?) angezeigt. Oder niemandem gefielen die Beiträge meiner anderen Kontakte – was unwahrscheinlich ist.</del> <em>Wenn</em> die <em>+1</em>-Angaben jedoch auf externen Websites gemacht wurden, erscheinen diese im Profil immer als öffentlich, also für jeden sichtbar.</p>
	<p>Ja, ich weiß. Das System steckt noch in den Kinderschuhen. Und Facebook musste sich auch erst verbessern – bevor es dann leider z.T. wieder schlechter wurde. Dennoch bin ich mit <em>Google+</em> unzufrieden, vor allem weil man sich bei Facebook schließlich einiges abgucken konnte (und das auch in einigen Bereichen getan hat).</p>
	<p>Ja, es ist auch ein emotionales Ding. Ich möchte nicht, dass alle meine Daten bei einer Institution verwahrt werden. Mein Handeln ist in dem Punkt sicherlich nicht immer rational. Ich fühle mich einfach unwohl. Ja, ich habe mich trotzdem bei <em>Google+</em> angemeldet. Weil ich sehen möchte, was es wird. Und wenn ich ehrlich bin: Ich wünsche mir, dass das Projekt scheitert. Nicht, weil ich fortschrittsverneinend bin. Es wäre wünschenswert, dass Facebook Konkurrenz bekommt. Aber bitte nicht von Google.</p>
	<p><em>Falls ihr trotzdem gucken möchtet, wie es bei Google+ aussieht: Momentan funktioniert (noch) ein Trick. Ihr sucht euch jemanden, der bereits einen Account hat. Derjenige gibt einfach eine Statusmeldung ein („Test. Blabla.”). Unterhalb des Textfeldes erscheint ein Link „Kreise oder Personen hinzufügen”. Nachdem man ihn angeklickt hat, erscheint dieses Fenster:<br />
</em></p>
	<p><em><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3303" title="Google+4" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+4.jpg" alt="Screenshot Google+" width="576" height="498" /></a></em></p>
	<p><em>In die Zeile gibt der Kontoinhaber dann deine gmail(!)-Adresse ein, klickt noch auf „Teilen” und schon solltest du eine Einladung bekommen haben. Danke für den Tipp und die Einladung an <a href="http://www.mak-mak.de/WP/" target="_blank">Markus</a>.<br />
</em></p>
	<p>&nbsp;
</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3283" class="footnote">hilfreich sind hier alte, noch nicht deaktivierte aber sonst ungenutzte SIM-Karten</li><li id="footnote_1_3283" class="footnote">Apropos Picasa: War es nicht das Unternehmen  Google, das mit Picasa die erste Foto-Gesichtserkennung etablierte?  Hm.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Ich bin dagegen. Echt.</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 15:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Scheiß Wortwitz. Hing mir früher zum Hals raus. Echt. Lang, lang ist&#8217;s her. Es gab eine Zeit, in der drehten sich 24 Stunden des Tages um eine Band. Aus Flensburg. Ein bisschen Lokalpatriotismus muss sein. Keine einfache Zeit für meine Eltern, die mit mir sogar bis nach Brüssel cruisten, um die Band bei den Aufnahmen für&#8217;s erste und später dann auch für&#8217;s zweite Album zu besuchen. Irgendwann wurde aus dem Ganzen dann auch noch ein Fanclub für Schleswig-Holstein. Tja, lang ist&#8217;s her eben. Die vielen Fotos sind in Kisten verschwunden, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Scheiß Wortwitz. Hing mir früher zum Hals raus. Echt. Lang, lang ist&#8217;s her. Es gab eine Zeit, in der drehten sich 24 Stunden des Tages um eine Band. Aus Flensburg. Ein bisschen Lokalpatriotismus muss sein. Keine einfache Zeit für meine Eltern, die mit mir sogar bis nach Brüssel cruisten, um die Band bei den Aufnahmen für&#8217;s erste und später dann auch für&#8217;s zweite Album zu besuchen. Irgendwann wurde aus dem Ganzen dann auch noch ein Fanclub für Schleswig-Holstein. Tja, lang ist&#8217;s her eben. Die vielen Fotos sind in Kisten verschwunden, genau wie Zeitungsschnipsel und Eintrittskarten. Es ist viel passiert in der Zwischenzeit. Ich habe die Kurve doch noch gekriegt damals, später dann mein Abitur gemacht, jetzt das Studium. Die tollen, lustigen und schönen Momente von damals sind Erinnerungen geworden. Ab und zu kreuzen sich dann doch die Wege. Mit Kim Frank für ein Interview in meiner Zeit bei den Kieler Nachrichten. Ein eher zufälliges Treffen mit Flo in Hamburg beim Oxmox-Festival. Und jetzt vor kurzem gerade mit Gunnar bei Facebook. Und was sehe ich da gerade bei eben diesem als Live-Meldung?</p>
	<p style="text-align: center;"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/dutraegst.jpg"><img class="size-full wp-image-1043 aligncenter" title="dutraegst" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/dutraegst.jpg" alt="dutraegst" width="539" height="202" /></a></p>
	<p>Ja, wie kann man das bloß verhindern? Video und Gesang gleichermaßen. Ich mach&#8217; viel mit, aber so lass&#8217; ich mir dann nun doch nicht auf Erinnerungen rumtrampeln.</p>
	<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><br />
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	<p>Axel Fischer ist übrigens auch der Vogel, der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=iBxQcfuXC3Y" target="_blank">„Komm&#8217; wir fahren nach Amsterdam”</a> verschandelt hat. Also ich kann mir da nicht helfen. Das Original ist bedeutend schöner und stilvoller.</p>
	<div><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="420" height="339" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><br />
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<strong><a href="http://www.dailymotion.com/swf/x1us0v">Echt- Du trägst keine Liebe in dir</a></strong><br />
<em><a href="http://www.dailymotion.com/herzchen"></a></em></div>
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		<title>Zeitfresser</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 00:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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Medien sind Zeitfresser. Anscheinend nicht nur bei mir. Durchschnittlich 9 Stunden verbringen US-Amerikaner mit der Mediennutzung, wobei der größte Teil immer noch dem Fernsehen (inklusive Online-Fernsehen wie YouTube) zugesprochen werden muss. Ähnlich einer Ernährungspyramide hat der Online-Dienst Wired eine Mediennutzungs-Pyramide entwickelt. Ein guter Grund, einmal das eigene Konsumverhalten zu überdenken.
	9 Stunden? Erst einmal würde ich Nein sagen. Die eine Stunde Gaming könnte ich schon &#8216;mal streichen. Die meisten Medien laufen bei mir zudem parallel: Im Hintergrund oftmals der Fernseher, bewusst geguckt wird da nur kurz vorm Einschlafen oder in wirklich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><div id="attachment_778" class="wp-caption alignleft" style="width: 266px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/by_media_diet_f.jpg"><img class="size-medium wp-image-778" title="by_media_diet_f" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/by_media_diet_f-256x300.jpg" alt="Jason Lee, www.wired.com" width="256" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jason Lee, www.wired.com</p></div></p>
	<p>Medien sind Zeitfresser. Anscheinend nicht nur bei mir. Durchschnittlich 9 Stunden verbringen US-Amerikaner mit der Mediennutzung, wobei der größte Teil immer noch dem Fernsehen (inklusive Online-Fernsehen wie YouTube) zugesprochen werden muss. Ähnlich einer Ernährungspyramide hat der Online-Dienst <a href="http://www.wired.com/culture/lifestyle/magazine/17-08/by_media_diet#" target="_blank">Wired eine Mediennutzungs-Pyramide</a> entwickelt. Ein guter Grund, einmal das eigene Konsumverhalten zu überdenken.</p>
	<p>9 Stunden? Erst einmal würde ich Nein sagen. Die eine Stunde Gaming könnte ich schon &#8216;mal streichen. Die meisten Medien laufen bei mir zudem parallel: Im Hintergrund oftmals der Fernseher, bewusst geguckt wird da nur kurz vorm Einschlafen oder in wirklich spannenden Fällen. <a href="http://www.twitter.com/aufmdach">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/aufmdach" target="_blank">Facebook</a> laufen über <a href="http://tweetdeck.com/beta/" target="_blank">Tweetdeck</a>, also auch zeitgleich und zudem grundsätzlich im Hintergrund. Genauso wie auch der <a href="http://www.studivz.net/Profile/eb452e264233fb43/tid/102" target="_blank">StudiVZ</a>- und der Spiegel-Online-Tab grundsätzlich offen sind. Twitter läuft bei mir entgegen der Pyramide also definitiv länger als 0,75 Stunden, aber wie lange nutze ich den Dienst tatsächlich? Das Gleiche gilt für die Social Networks, aber wie lange nutze ich sie effektiv? 20 Minuten?</p>
	<p>Das Problem ist längst nicht mehr die wirkliche Nutzungsdauer – sondern die latente. Ein kontinuierliches Piepen und Blinken. So wie man sich vor einigen Jahren noch wunderbar ohne Handy aus dem Haus bewegen konnte, ohne sich nackt zu fühlen, konnte man bis vor ein paar Monaten auch <a href="http://www.oversharers.com/" target="_blank">ganz fantastisch ohne Twitter leben</a> – und auch ohne irgendwelche permanent offenen Tabs einiger Social Networks. Geht es „ohne”?</p>
	<p>Es geht. Solange der Rechner aus ist. Die letzten Tage, draußen an der <a href="http://www.fenni.de/blog/augenblicke/uns/?album=3&amp;gallery=18" target="_blank">Müritz</a> &#8211; fantastisch. Es hätte genug gegeben, was man sofort hätte twittern können, aber das Bedürfnis war nicht da. Auch die Fotos mussten nicht unmittelbar nach ihrem Entstehen ins Netz gestellt werden. Gut zu wissen – dass es die wirklich „effektiven” Augenblicke noch gibt. Darauf verzichten möchte ich trotzdem nicht mehr. So blinkt und piept es auch jetzt im Hintergrund. Morgen wird es das auch tun, aber nur kurz. Morgen bin ich draußen.
</p>
]]></content:encoded>
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