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	<title> &#187; Wohnung</title>
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	<description>Fotos und Geschichten aus Kiel</description>
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		<title>Sturm der Liebe oder so&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 00:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Ich finde es schön, wenn zwei Menschen einander – sagen wir mal – sehr sympathisch sind. Und jeder soll sich ausleben. Wirklich. Zu einem Problem wird es erst wenn dieses Ausleben in direkter Umgebung von Unbeteiligten stattfindet. Und zwar Unbeteiligten, die auch bitte unbeteiligt bleiben möchten, in jeglicher Form. Leider hat ja nicht jeder die Möglichkeit auf einem zwanzig Kilometer von der Zivilisation entfernten Anwesen  zu wohnen, wo sich nur der dort ansässige Hirsch vom männlichen Brunftschrei irritieren ließe. Nein, der urbane Mensch wohnt in Mietswohnungen.
	In manchen Mietshäusern – ich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/014.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2113" title="01" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/014.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a>Ich finde es schön, wenn zwei Menschen einander – sagen wir mal – sehr sympathisch sind. Und jeder soll sich ausleben. Wirklich. Zu einem Problem wird es erst wenn dieses Ausleben in direkter Umgebung von Unbeteiligten stattfindet. Und zwar Unbeteiligten, die auch bitte unbeteiligt bleiben möchten, in jeglicher Form. Leider hat ja nicht jeder die Möglichkeit auf einem zwanzig Kilometer von der Zivilisation entfernten Anwesen  zu wohnen, wo sich nur der dort ansässige Hirsch vom männlichen Brunftschrei irritieren ließe. Nein, der urbane Mensch wohnt in Mietswohnungen.</p>
	<p>In manchen Mietshäusern – ich möchte jetzt niemanden schief angucken, bloß nicht angesprochen fühlen – hat man sich wenig zu sagen, aber viel zum dran stören. Und bestimmt stören sich auch viele an mir. An uns. Man lebt ja auch nur. Und in manchen Gemeinschaftsbauten bekommt man den Stock im Arsch ja gleich zusammen mit dem Schlüssel ausgehändigt. Aus Prinzip.</p>
	<p>Im Gegensatz zu anderen, rufen wir nicht wegen jedes Fliegenschisses beim Vermieter an. Wir haben dort noch nie angerufen. Muss man auch nicht. Weil ich es albern finde, wenn danach zum x-ten Mal die Hausordnung in den Flur geklebt wird und niemand weiß, wer damit überhaupt gemeint sein soll. Ja, vor acht Uhr morgens keine Stereoanlage anmachen. Verstanden. So weit, so gut.</p>
	<p>Ich finde es wie gesagt schön, wenn zwei Menschen einander sehr sympathisch sind. Und dann leben sie es vielleicht so aus:</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/026.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2123" title="02" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/026.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a></p>
	<p>Oder vielleicht auch so&#8230;</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/036.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2127" title="03" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/036.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a></p>
	<p>Aber wenn sich das Ganze dann so anhört – und man das Gefühl hat, direkt daneben zu sitzen&#8230;</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/051.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2129" title="05" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/051.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a></p>
	<p>Dann hört für mich der Spaß dort auf, wo er anscheinend gerade für andere beginnt. Dann gibt es Momente, in denen man sich in seiner eigenen Wohnung nicht mehr wohlfühlt. Aber eines muss man ihnen zugute halten: Sie haben sich an die Hausordnung gehalten. Nach zwanzig Uhr kein Mucks mehr. Toll.
</p>
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		<title>Junges Gemüse</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 16:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[In den Keller & im Kaufrausch]]></category>
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		<description><![CDATA[	Habt ihr schon &#8216;mal in einem Gewächshaus gewohnt? Ich schon… seit ein paar Wochen sprießt und blüht es in fast jedem Zimmer. Die Fensterbank im Wohnzimmer wurde umfunktioniert zur Tomatenanzuchtstation, der Balkon ähnelt einer Erdbeerplantage, in der Küche wachsen Kartoffeln und im Schlafzimmer fehlt nur noch eine Hängematte, um sich neben dem bald blühenden Hibiscus wie auf Hawaii zu fühlen.
	Richtig, wir haben „nur” eine Wohnung, uns fehlt der Garten. Dafür haben wir einen Balkon. Einen sehr kleinen, aber nach ein paar Umbauarbeiten recht funktionalen. Kanichen Ludmilla nimmt den Großteil des ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/gallery/gemuesegarten/balkon.jpg" alt="balkon2" width="281" height="187" />Habt ihr schon &#8216;mal in einem Gewächshaus gewohnt? Ich schon… seit ein paar Wochen sprießt und blüht es in fast jedem Zimmer. Die Fensterbank im Wohnzimmer wurde umfunktioniert zur Tomatenanzuchtstation, der Balkon ähnelt einer Erdbeerplantage, in der Küche wachsen Kartoffeln und im Schlafzimmer fehlt nur noch eine Hängematte, um sich neben dem bald blühenden <strong>Hibiscus</strong> wie auf Hawaii zu fühlen.</p>
	<p>Richtig, wir haben „nur” eine Wohnung, uns fehlt der Garten. Dafür haben wir einen Balkon. Einen sehr kleinen, aber nach ein paar Umbauarbeiten recht funktionalen. <a href="http://www.fenni.de/blog/2010/03/darf-ich-vorstellen/" target="_blank">Kanichen Ludmilla nimmt den Großteil des Balkons für sich in Anspruch</a>. Kein Wunder also, dass sie letzte Woche auch davon ausging, dass die <strong>Erdbeerpflanzen</strong> ihre wären. Kurzerhand hat sie die Hälfte der kleinen Pflänzchen aufgressen. War anscheinend lecker. Am Wochenende habe ich dann in paar neue Erdbeeren (und noch eine kleine <strong>Paprika</strong>) geplanzt. Und sie dieses Mal ganz sicher außer Reichweite von Ludmilla angesiedelt. Ich freue mich jetzt schon riesig auf den Abend, an dem ich auf unserem Balkon sitzen und die ersten eigenen Erdbeeren essen kann.</p>
	<p><img class="ngg-singlepic ngg-right alignright" style="margin-left: 10px;" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/gallery/gemuesegarten/beet2.jpg" alt="beet2" width="281" height="187" />Im März hatten Benni und ich ein paar Tomaten-, Dill-, Knobschnittlauch- und Petersiliensamen in ein kleines Gewächshaus gesät. Wir waren uns sicher, dass die <strong>Tomaten</strong> höchstwahrscheinlich nie das Sonnenlicht erblicken würden. Um ihnen dennoch eine Chance zu geben, haben wir das Minigewächshaus auf unser großes <a href="http://www.fenni.de/blog/2010/03/blub-aus-dem-leben-einer-aquarianer-freundin/" target="_blank">Aquarium</a> gestellt. Bei also etwas mehr als 27°C um die Füße, fühlten sich die Samen wohl und zeigten sich gnädig. Mittlerweile sind die zwei Pflanzen in den größeren „Luxustöpfen” (ja, wir experimentieren mit unterschiedlichen Lebensbedingungen für die Pflanzen :) ) schon 40 Zentimeter groß und werden langsam flügge.</p>
	<p><img class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/gallery/gemuesegarten/kartoffeln.jpg" alt="kartoffeln" width="281" height="187" />Das Leckerste überhaupt sind für mich aber die kleinen <em>Kartoffeln</em>, frisch aus der Erde. Problem: Ich kann den Balkon nicht mit Erde aufschütten und zum Acker umfunktionieren. Die Lösung kam von Mama: Kartoffel-Pflanzeimer aus Dänemark (die gibt es mittlerweile aber auch in Deutschland – habe ich am Wochenende auf dem Geranienmarkt auf dem Kieler Rathausplatz gesehen). Bis zu den Eisheiligen müssen die auf der Fensterbank doch etwas klobig aussehenden Eimer noch in der Küche stehen bleiben. Danach kommen sie auf den Balkon – natürlich weit nach oben auf das Regal, wo das Kaninchen defintiv nicht hoch kommt. Schließlich sind die Blätter hochgiftig. Irgendwann im Sommer sollten die Kartoffeln dann fertig sein.</p>
	<p><img class="ngg-singlepic ngg-right alignright" style="margin-left: 10px;" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/gallery/gemuesegarten/kartoffeln2.jpg" alt="kartoffeln2" width="187" height="281" />Der Trick an den Eimern: Man kann den Einsatz einfach herausnehmen, die fertigen Kartoffeln raus sammeln, den Einsatz wieder in den Eimer stellen und so mehrmals frische Kartiffeln ernten – ohne eine riesige Sauerei zu veranstalten. Verdammt praktisch, finde ich. So gibt es neben Erdbeeren, Tomaten, diversen Kräutern &amp; Co in diesem Sommer hoffentlich auch selbst gezüchtete Kartoffeln. Und das alles auf unserem kleinen Balkon. Das wird ein Spaß. Tomaten und Kartoffeln stelle ich aber wie gesagt erst Mitte Mai nach draußen: Man muss sein Anfängerglück ja nicht gleich herausfordern.</p>
	<p>Farblich etwas aufgepeppt wird der Balkon momentan von einem <strong>Magnolien</strong>-Strauch, einer <strong>Sonnenblume</strong> und <strong>Lavendel</strong>. Der Sommer kann kommen. Falls &#8216;was ist: <em>Ihr findet mich im Garten ;)</em></p>
	<p>
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		<title>Blub. Aus dem Leben einer Aquarianer-Freundin.</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 21:38:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Aquarianer sitzen meistens in einem schrecklich dekorierten Wohnzimmer. Eiche Furnier. Fluoreszierendes Panther-Poster an der Wand. Entweder alleinstehend oder mit einer Frau an der Seite, die ihre besten Tage hinter sich hat. Ausgewachsene Blondierung. Schrecklich meliertes Sofa. Und dann im Hintergrund sticht es hervor: Das Aquarium. Alles hübsch grün. Zu grün. Schlecht verklebte Fotorückwand. Leicht abgestandenes Wasser. Auf einem rustikalen Schrank. Hier passt genauso wenig zusammen wie im Rest des Zimmers.
	Auch nicht zu verachten: Das Aquarianer-Modell „Hawaii-Hemd” oder das „melierte-Sofa-Hemd&#8221;. Fachkundig im Umgang mit Fischen, ungefähr genauso gesprächig – aber leider ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Aquarianer sitzen meistens in einem schrecklich dekorierten Wohnzimmer. Eiche Furnier. Fluoreszierendes Panther-Poster an der Wand. Entweder alleinstehend oder mit einer Frau an der Seite, die ihre besten Tage hinter sich hat. Ausgewachsene Blondierung. Schrecklich meliertes Sofa. Und dann im Hintergrund sticht es hervor: <em>Das Aquarium</em>. Alles hübsch grün. Zu grün. Schlecht verklebte Fotorückwand. Leicht abgestandenes Wasser. Auf einem rustikalen Schrank. Hier passt genauso wenig zusammen wie im Rest des Zimmers.</p>
	<p>Auch nicht zu verachten: Das Aquarianer-Modell „Hawaii-Hemd” oder das „melierte-Sofa-Hemd&#8221;. Fachkundig im Umgang mit Fischen, ungefähr genauso gesprächig – aber leider nur schwierig zu vergessellschaften. Kurz gesagt: Aquarianer sind ungefähr genauso interessant wie Philatelisten.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/031.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="03" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/031.jpg" alt="" width="288" height="192" /></a>Ja, das war bis vor etwa einem Jahr meine Meinung zu Aquarianern. Leider bestätigt sie sich ab und zu immer noch. Das macht aber nichts, denn mein perfektes Gegenbeispiel wohnt mit mir zusammen und noch viel mehr.</p>
	<p>Früher hatte ich auch &#8216;mal ein Aquarium. Darauf möchte ich hier aber nicht näher eingehen, nur so viel: Fische in einem Fluss direkt an einem AKW, hätten wahrscheinlich ein befriedigenderes und gesünderes Leben. Aber lassen wir das…</p>
	<p>Das Leben mit einem Aquarianer ist anstrengend.  Sehr anstrengend. Vor allem, wenn er Brehms Tierleben auf zwei Beinen ist. Ihm beliebt es, sich permanent in lateinischen Fachtermini auszudrücken. Gut: Versteht keine Sau, hört sich aber gut an. Nach einem Jahr steige ich ganz langsam ein kleines bisschen dahinter. Aber wirklich nur ein bisschen. Der Zoofachhändler steht dann auch gerne &#8216;mal vor einem wie ein Auto kurz vorm Hupen. Mir ist das manchmal unangenehm, dem Zoofachhändler auch. Kaum ein Becken entspricht Bennis hohen Ansprüchen. Das sagt er dann auch gerne mal laut. Oder er bockt und findet alles doof. Wieder raus aus dem Zoogeschäft.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Voll.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1421" title="Voll" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Voll.jpg" alt="" width="287" height="154" /></a>Ein weiteres Phänomen: Die Wohnung ist aufgeräumt und schön geputzt. Ein paar Minuten später gleicht das eben noch so schöne Wohnzimmer einem Waldboden. Im Herbst. Wurzeln liebevoll drapiert, daneben hunderte Blätter. Und weil&#8217;s so schön ist: Ein Rucksack voll Sand und Steine in allen Formen und Farben. Die Fische werden kurzer Hand in Plastikboxen in der Wohnung verteilt, überall hört man ein leichtes Summen der Pumpen. Kein Entkommen.</p>
	<p>Und dann irgendwann kommt der Moment, in dem sich alles zusammenfügt. In dem man festsstellt, dass der Mann <a href="http://www.einrichtungsbeispiele.de/index.php?uid=hp15753" target="_blank">echt Ahnung von dem hat, was er tut</a>. Und ernsthaft auch auf meine Meinung zählt, ihm wichtig ist, dass es mir auch gefällt. Das tut es wirklich. Nach der erneuten Umgestaltung seiner beiden Aquarien fügen sie sich perfekt in die Zimmer ein und sind ein Blickfang – zudem auch ein wirklich schönes kleines Biotop für unsere stummen Mitbewohner. Leider musste auch der Besatz bei der Umgestaltung verändert werden. Und plötzlich merke ich zu meinem Entsetzen, dass mir die kleinen Wassermonster echt ans Herz gewachsen sind. So blöd das klingt: Sie haben alle (ok, bei den Neons bin ich da nicht so) ihre eigenen Charaktere und Verhaltensweisen. Sie verteidigen ihre Babys wie schwimmende Löwenmamas und versuchen Futterbeschaffung und Familie unter einen Hut zu bekommen. Ja, auch Fischmamas leiden unter der Doppelbelastung. Ein paar von ihnen mussten wir nun abgeben. Ich war und bin wirklich traurig – wegen Fischen. Zum Glück konnten zwei von Ihnen Obdach bei Papa finden – keine Angst, nicht im <a href="http://39punkt.de/zeichenblog/blog/" target="_blank">Nanobecken</a>.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Nanobecken.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1417" title="Nanobecken" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Nanobecken.jpg" alt="" width="288" height="192" /></a>Mittlerweile habe ich mich auch wieder an ein Aquarium getraut – immer unter der fachlichen Beratung von Benni. Ich beherberge ein paar Flossensauger, die aussehen wie Mini-Rochen, Zwergpanzerwelse und einige Garnelen, die den Aquarienbetrieb gut auf Trab bringen.</p>
	<p>Mein Fazit also: Aquarien können sexy sein und kleinen Flossenträger kann man tatsächlich lieb haben.</p>
	<p>
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		<title>2009 im Schnelldurchlauf</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 13:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf dem Dach]]></category>
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		<description><![CDATA[	Ein paar Mails an Familie und Freunde mit einem kleinen Jahresrückblick sind schon raus. Die paar Stunden, die mir im alten Jahr noch verbleiben, wollte ich nutzen, um auch hier auf meinem Blog eine kurze Zusammenfassung los zu werden.
	Ich hoffe, ihr hattet eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und habt die Feiertage im Kreise eurer Lieben genossen. Für Benni und mich war es das erste gemeinsame Weihnachtsfest, dadurch war es natürlich ganz besonders aufregend. Der erste selbst gebastelte Adventskranz, die Wohnung dekorieren und natürlich zusammen den ersten Weihnachtsbaum kaufen. Die Wahl ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Jahrerueckblickklein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1152" style="border: 0pt none;" title="Jahrerueckblickklein" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Jahrerueckblickklein.jpg" alt="Jahrerueckblickklein" width="300" height="275" /></a>Ein paar Mails an Familie und Freunde mit einem kleinen Jahresrückblick sind schon raus. Die paar Stunden, die mir im alten Jahr noch verbleiben, wollte ich nutzen, um auch hier auf meinem Blog eine kurze Zusammenfassung los zu werden.</p>
	<p>Ich hoffe, ihr hattet eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und habt die Feiertage im Kreise eurer Lieben genossen. Für Benni und mich war es das erste gemeinsame Weihnachtsfest, dadurch war es natürlich ganz besonders aufregend. Der erste selbst gebastelte Adventskranz, die Wohnung dekorieren und natürlich zusammen den ersten Weihnachtsbaum kaufen. Die Wahl war außergewöhnlich schnell getroffen, was wohl dafür spricht, dass wir zwei uns besonders gut verstehen. Benni wurde gleich mit der Kulturkeule erschlagen, schließlich gibt es bei uns auch dänische Bräuche. Den „Lille Jule Aften” (Kleiner Weihnachtsabend, am 23. Dezember) haben wir mit meiner Oma, Mama, Papa und meiner Schwester Merle gefeiert und dabei die Gunst der Stunde genutzt, sie mit den zuvor zusammen mit Merle gebackenen Weihnachtsplätzchen vollzustopfen. Am 24. Dezember haben wir mittags eine kleine Bescherung nur für uns beide gemacht, bevor es dann abends  zu meinen Großeltern nach Dänemark ging. Es gab ganz viele tolle Geschenke. Darüber werde ich aber noch ausführlich berichten, da müssen noch ein paar Fotos geschossen werden. Der Weihnachstabend war wirklich außergewöhnlich lustig und schön.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/1.jpg"><img class="size-medium wp-image-1156 alignright" style="border: 0pt none;" title="1" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/1-300x220.jpg" alt="1" width="300" height="220" /></a>Benni hat sich wirklich angestrengt nach dänischer Tradition die versteckte Mandel im Milchreis zu finden, leider kam ihm meine Mama zuvor.</p>
	<p>Am nächsten Morgen blieb kaum Zeit, die Geschenke auszuprobieren:  Vor uns stand nämlich noch die Zugfahrt in Bennis Heimatort Waren. Ziemlich kaputt kamen wir abends an. Die Müdigkeit war allerdings schnell verflogen, als wir uns mit Bennis Freunden am Hafen trafen.  Es gab eine Menge zu erzählen, alle wollten wissen, wie es Benni in Kiel und mit seiner neuen Freundin ergangen war. Die restlichen Tage verbrachten wir in Waren mit einem großen Teil von Bennis Familie.</p>
	<p>So viel erstmal zu Weihnachten. Nun zum echten Rückblick… Das Jahr fing für uns gemeinsam erst etwas später an. Kennengelernt hatten wir uns über das Internet zwar schon im <strong>Februar,</strong> zu der Zeit ging es in unseren Leben aber noch recht turbulent zu. Zum ersten Mal getroffen haben wir uns deshalb erst im Frühling.  Von da an ging aber alles sehr schnell.</p>
	<p>Aufgrund der Turbulenzen vom Jahresanfang, wohnte ich nun erstmal alleine. Eine manchmal schwierige, aber auf jeden Fall sehr gute Erfahrung. Benni besuchte mich aber oft und insgeheim schmiedeten wir schon längst andere Pläne. Die Kieler Woche verbrachten wir beide zusammen, Benni ließ diverse „Open Ships” bei der Marine über sich ergehen – obwohl sein Herz natürlich aus der Vergangenheit heraus für das Heer schlägt. Auch auf den Foto-Safaris mit mir und Mama schlug er sich wacker und schien dabei sogar Spaß zu haben.<br />
Unvergessen bleibt die Tour über den Internationalen Markt (Litauen und Finnland luden… sagen wir &#8216;mal zum Verweilen ein) und das Abschlussfeuerwerk.</p>
	<p>Obwohl Benni im August eine <strong>Ausbildung</strong> als Kaufmann für audiovisuelle Medien in der Nähe von Waren begonnen hatte, lief parallel eine Bewerbung an der Universität Kiel. Es folgten viele kurze Nächte in denen viel telefoniert und geskypet wurde. Morgens fuhr Benni dann totmüde zur Ausbildung und ich in Papas Agentur, in der ich mitarbeitete und immer noch mitarbeite.</p>
	<p>Ziemlich unverhofft flatterten zeitgleich in Waren und in Kiel Umschläge in die Briefkästen: Wir beide hatten Zusagen für die <strong>Christian-Albrechts-Universität</strong> bekommen. Benni für Soziologie und Pädagogik, ich für Soziologie und Politikwissenschaften. Die darauf folgende Entscheidung fiel vor allem Benni schwer. Er brach seine Ausbildung ab, packte seine Sachen und zog  zu mir nach Kiel. Parallel hierzu traf auch ich eine Entscheidung, die zwar nicht so folgenschwer, aber dennoch wichtig war. Ich beendete die zeit- und kraftintensive Mitarbeitet an der Homepage des <strong>TSV Altenholz</strong> und die Leitung des Fanclubs. Die Arbeit dort hatte mir und auch Papa irgendwann nicht mehr gut getan. Somit stand einem echten neuen, gemeinsamen Leben in Kiel nichts mehr im Weg.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1157" style="border: 0pt none;" title="2" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/2-300x204.jpg" alt="2" width="300" height="204" />        <script type="text/javascript"><br />
jQuery(function() {<br />
    knsprImageNote.initializeNoteDisplay('.wp-image-1157', [{"x1":13,"y1":164,"width":95,"height":69,"imageId":"1157","note":"Bennis Bundeswehr-Erinnerungen","url":""},{"x1":365,"y1":107,"width":46,"height":81,"imageId":"1157","note":"Mr. Mini","url":""},{"x1":284,"y1":314,"width":196,"height":65,"imageId":"1157","note":"IKEA-&quot;Rasen&quot;-Teppich","url":""}], 1157, false, false, 600, 409);<br />
});<br />
</script>
<p>This image contains notes, please open the website directly</p>
</a>Mit Benni zogen auch seine zwei Aquarien ein und auch das Kaninchen Ludmilla, das zuvor bei meinen Eltern Unterschlumpf finden musste, fand einen großzügigen Platz. Gemeinsam schusterten wir ihr auf dem Balkon den, unserer Meinung nach, schönsten Kaninchen-Unterstand der Welt. Auch in den aktuell sehr kalten Wintermonaten trotzt sie den Temperaturen und sitzt lieber auf  dem Unterstand.</p>
	<p>Die ersten Wochen verbrachten wir damit, unsere <strong>Wohnung</strong> einzurichten. In der Zeit haben wir es geschafft, die größte IKEA-Möbelsammlung jenseits der skandinavischen Kiefernwälder unser eigen nennen zu können. In unserem Arbeitszimmer für die Uni verlegten wir außerdem einen Rasenteppich — schließlich muss man sich die richtige Lernatmosphäre schaffen. Mittlerweile haben wir ein richtig behagliches, kleines Nest.</p>
	<p>Das <strong>Studium</strong> läuft für uns beide gut. Wir haben uns allmählich an der Uni eingelebt. Die Zeitplanung fällt uns zugegebenermaßen manchmal etwas schwer, aber trotzdem bekommen wir immer alles hin – mit sehr viel Humor. Durch unseren Bachelor-Studiengang müssen wir bereits zum Ende des ersten Semesters — also im Februar — in all’ unseren Fächern und Modulen Prüfungen ablegen. Deshalb beginnen wir nun fleißig mit dem Lernen. Ab Ende Januar wird man uns dann wohl nur noch in unserem Rasen-Zimmer mit den Köpfen in Bücher vertieft finden.</p>
	<p><em><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/3.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1158" style="border: 0pt none;" title="3" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/3.jpg" alt="3" width="288" height="198" />        <script type="text/javascript"><br />
jQuery(function() {<br />
    knsprImageNote.initializeNoteDisplay('.wp-image-1158', [{"x1":358,"y1":290,"width":165,"height":97,"imageId":"1158","note":"Feuerwerk!","url":""}], 1158, false, false, 600, 412);<br />
});<br />
</script>
<p>This image contains notes, please open the website directly</p>
</a></em>Erstmal geht aber nun das Jahr zu Ende. Für uns beide endet 2009 komplett anders, als wir es uns 2008 hätten ausmalen können. Allerdings im positiven Sinne. Silvester verbringen wir dieses Jahr mit meinen Eltern — und Fondue. Die Hamsterkäufe für die kommenden Tage haben wir eben schon hinter uns gebracht. Getreu dem Motto „Meine Zeit wird kommen im Jahr 2010” freue ich mich schon auf den 1.1., an dem ein komplett neues, spannendes, gemeinsames Jahr mit Benni vor mir liegt.</p>
	<p><em>Ich wünsche euch allen eine schöne Silvesternacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Viel Glück, Erfolg und Gesundheit im Jahr 2010!</em></p>
	<p><em><br />
</em>
</p>
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