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	<title> &#187; Tweetdeck</title>
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	<description>Fotos und Geschichten aus Kiel</description>
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		<title>Listen.</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 02:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Na, wer dachte da an das englische Wort für zuhören? Bitte Hand heben. Nein, darum geht es natürlich nur bedingt. Bei Listen, also den Dingern, die das Leben oder irgendwas anderes ordnen sollen, bin ich zwiegespalten.
	Ich mag zum Beispiel To-Do-Listen. Einfach aus dem Grund, dass man Wörter wegstreichen kann, die vorher mit Aufgaben verknüpft waren. Wenn ich ehrlich bin, füge ich meinen To-Do-Listen grundsätzlich noch kleine, eigentlich unwichtige Aufgaben hinzu, damit ich mehrere Punkte wegstreichen kann. Und machmal schreibe ich einfach nachträglich noch ein paar Aufgaben hinzu, die eigentlich schon ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/listen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-985" title="listen" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/listen-300x202.jpg" alt="listen" width="300" height="202" /></a>Na, wer dachte da an das englische Wort für zuhören? Bitte Hand heben. Nein, darum geht es natürlich nur bedingt. Bei Listen, also den Dingern, die das Leben oder irgendwas anderes ordnen sollen, bin ich zwiegespalten.</p>
	<p>Ich mag zum Beispiel To-Do-Listen. Einfach aus dem Grund, dass man Wörter wegstreichen kann, die vorher mit Aufgaben verknüpft waren. Wenn ich ehrlich bin, füge ich meinen To-Do-Listen grundsätzlich noch kleine, eigentlich unwichtige Aufgaben hinzu, damit ich mehrere Punkte wegstreichen kann. Und machmal schreibe ich einfach nachträglich noch ein paar Aufgaben hinzu, die eigentlich schon erledigt sind. Einfach&#8230; genau, um etwas wegzustreichen. Ein tolles System. Man fühlt sich gut und hat zumindest das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Auch wenn Punkte wie „Bafög-Antrag fertigstellen” und „Kaputte Fliese im Badezimmer erneuern“ merkwürdigerweise immer wieder unangetastet auf solchen Listen stehen.</p>
	<p>Dann gibt es aber auch Listen, die ich nicht mag. StudiVZ-Listen zum Beispiel. Ich möchte meine Freunde und Bekannte<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2009/10/31/listen/#footnote_0_978" id="identifier_0_978" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ja, ich wei&szlig;&amp;#8230; auch schon unterteilt">1</a></sup> nicht kategorisieren in A-, B-, C- und möglicherweiße D-Prominenz. Uni-Listen, in denen man sich in gefühlten 37 verschiedenen Portalen eintragen muss, mag ich auch nicht („Hier wählen Sie einfach einen eigenen Benutzernamen.” „Ja und hier geben Sie einfach ihre Stu-Nummer ein.” „Ja, nee, hier brauchen Sie Ihren RZ-Pin.”).</p>
	<p>Und warum mag ich dann Twitter-Listen? Schließlich kategoriesiert man da ja auch. Und entsteht dabei nicht auch eine Über-Organisation?</p>
	<p>Ich folge 205 Twitterern. Davon twittern einige Neuigkeiten aus Kiel, andere Anekdoten aus der Uni, viele weisen auf interessante Links hin – zum Thema Web 2.0., <a href="http://twitter.com/extra3" target="_blank">Medien</a>, <a href="http://twitter.com/OlafBathke" target="_blank">Fotografie</a>, <a href="http://twitter.com/Kiel211" target="_blank">Tagesaktuelles</a> – und wieder andere twittern Belangloses, aber oftmals Witziges und Unterhaltsames. In der Timeline erscheinen nun regelmäßig Beiträge aus all&#8217; diesen Bereichen: Minütlich aktualisiert. Und da kommt nun der Sinn der Twitter-Listen ins Spiel. Vielleicht möchte ich just in diesem Moment sehen, was die <a href="http://twitter.com/AufmDach/fotografen-ohne-ph" target="_blank">Fotografen</a> so treiben. Oder die <a href="http://twitter.com/seebaeren/kiel-sh" target="_blank">Kieler</a>. Oder <a href="http://twitter.com/AufmDach/schoen-getroffen-zu-haben" target="_blank">diejenigen</a>, die ich schon einmal live und in Farbe gesehen habe. Die Listen erlauben es also, genau nach diesen Themen zu filtern. Das zweite Plus ist: In Listen, in denen ich verzeichnet wurde, finde ich gegebenenfalls Gleichgesinnte, denen ich gerne followen möchte. Also eine gute Sache. Der einzige Haken: Über die Twitter-Homepage ist die Verwaltung noch etwas unübersichtlich. Das wird sich aber sicherlich ändern, wenn <a href="http://tweetdeck.posterous.com/list-en-very-carefully-heres-whats-new-with-u" target="_blank">Tweetdeck</a> die Listenfunktion integriert.
</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_978" class="footnote">Ja, ich weiß&#8230; auch schon unterteilt</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Zeitfresser</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 00:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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Medien sind Zeitfresser. Anscheinend nicht nur bei mir. Durchschnittlich 9 Stunden verbringen US-Amerikaner mit der Mediennutzung, wobei der größte Teil immer noch dem Fernsehen (inklusive Online-Fernsehen wie YouTube) zugesprochen werden muss. Ähnlich einer Ernährungspyramide hat der Online-Dienst Wired eine Mediennutzungs-Pyramide entwickelt. Ein guter Grund, einmal das eigene Konsumverhalten zu überdenken.
	9 Stunden? Erst einmal würde ich Nein sagen. Die eine Stunde Gaming könnte ich schon &#8216;mal streichen. Die meisten Medien laufen bei mir zudem parallel: Im Hintergrund oftmals der Fernseher, bewusst geguckt wird da nur kurz vorm Einschlafen oder in wirklich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><div id="attachment_778" class="wp-caption alignleft" style="width: 266px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/by_media_diet_f.jpg"><img class="size-medium wp-image-778" title="by_media_diet_f" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/by_media_diet_f-256x300.jpg" alt="Jason Lee, www.wired.com" width="256" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jason Lee, www.wired.com</p></div></p>
	<p>Medien sind Zeitfresser. Anscheinend nicht nur bei mir. Durchschnittlich 9 Stunden verbringen US-Amerikaner mit der Mediennutzung, wobei der größte Teil immer noch dem Fernsehen (inklusive Online-Fernsehen wie YouTube) zugesprochen werden muss. Ähnlich einer Ernährungspyramide hat der Online-Dienst <a href="http://www.wired.com/culture/lifestyle/magazine/17-08/by_media_diet#" target="_blank">Wired eine Mediennutzungs-Pyramide</a> entwickelt. Ein guter Grund, einmal das eigene Konsumverhalten zu überdenken.</p>
	<p>9 Stunden? Erst einmal würde ich Nein sagen. Die eine Stunde Gaming könnte ich schon &#8216;mal streichen. Die meisten Medien laufen bei mir zudem parallel: Im Hintergrund oftmals der Fernseher, bewusst geguckt wird da nur kurz vorm Einschlafen oder in wirklich spannenden Fällen. <a href="http://www.twitter.com/aufmdach">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/aufmdach" target="_blank">Facebook</a> laufen über <a href="http://tweetdeck.com/beta/" target="_blank">Tweetdeck</a>, also auch zeitgleich und zudem grundsätzlich im Hintergrund. Genauso wie auch der <a href="http://www.studivz.net/Profile/eb452e264233fb43/tid/102" target="_blank">StudiVZ</a>- und der Spiegel-Online-Tab grundsätzlich offen sind. Twitter läuft bei mir entgegen der Pyramide also definitiv länger als 0,75 Stunden, aber wie lange nutze ich den Dienst tatsächlich? Das Gleiche gilt für die Social Networks, aber wie lange nutze ich sie effektiv? 20 Minuten?</p>
	<p>Das Problem ist längst nicht mehr die wirkliche Nutzungsdauer – sondern die latente. Ein kontinuierliches Piepen und Blinken. So wie man sich vor einigen Jahren noch wunderbar ohne Handy aus dem Haus bewegen konnte, ohne sich nackt zu fühlen, konnte man bis vor ein paar Monaten auch <a href="http://www.oversharers.com/" target="_blank">ganz fantastisch ohne Twitter leben</a> – und auch ohne irgendwelche permanent offenen Tabs einiger Social Networks. Geht es „ohne”?</p>
	<p>Es geht. Solange der Rechner aus ist. Die letzten Tage, draußen an der <a href="http://www.fenni.de/blog/augenblicke/uns/?album=3&amp;gallery=18" target="_blank">Müritz</a> &#8211; fantastisch. Es hätte genug gegeben, was man sofort hätte twittern können, aber das Bedürfnis war nicht da. Auch die Fotos mussten nicht unmittelbar nach ihrem Entstehen ins Netz gestellt werden. Gut zu wissen – dass es die wirklich „effektiven” Augenblicke noch gibt. Darauf verzichten möchte ich trotzdem nicht mehr. So blinkt und piept es auch jetzt im Hintergrund. Morgen wird es das auch tun, aber nur kurz. Morgen bin ich draußen.
</p>
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