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Artikel über Liebe

Auf dem Dach »

[15.Mrz 2013, 12:51 | 2 Kommentare | ]
Am Ende wird alles wieder gut.

Bei jemandem zu sein und bei jemandem zu bleiben solange alles gut ist, ist einfach. Neben jemandem zu stehen, wenn er ganz oben ist, als stummer Claqueur, auch. Es ist einfach, sonst nichts. Jemanden aufzubauen, zu begleiten, anzutreiben, Mut zuzusprechen, in den Arm zu nehmen, Pläne zu schmieden, zu verwirklichen, Nächte durchzuarbeiten, weil man an etwas glaubt, den Kopf in den Wind zu halten – das kostet Kraft. Aber es ist so viel erfüllender.
Wenn ich zurückblicke, auf das letzte halbe Jahr, frage ich mich manchmal, wie wir es ausgehalten haben. …

Auf dem Dach »

[4.Mai 2012, 20:04 | 4 Kommentare | ]
Wir lagen träumend im Moos.

Und wenn sich die Welt da draußen ‘mal wieder viel zu schnell dreht und Menschen nicht überlegen, was ihre Worte anrichten können und diese Worte dafür sorgen, dass man viel infrage stellt und nicht mehr die Freude für etwas empfinden kann, die man empfunden hatte – dann bist du da. Und nimmst meine Hand und sagst „Komm’ wir gehen in den Wald und sind knuffelig!”. Und dann packen wir unsere Rucksäcke. Du deine Expeditions- und ich meine Kameraausrüstung. Der Weg führt vorbei an dem Bäcker und wir kaufen Maikringel, weil …

Auf dem Dach »

[3.Nov 2011, 19:50 | 4 Kommentare | ]
Glück.

Es fällt mir schwer über Glück zu schreiben. Schon in der fünften Klasse war das so. Wir sollten etwas zu dem Thema „Glück gehabt!” schreiben. Also formulierte ich mein persönliches Verständnis von diesem Gefühl, dass das Herz zum Hüpfen bringt. Dafür bekam ich eine Drei. Am Thema vorbei, hieß es. Weltuntergang für mich. Aufsätze waren sonst immer meine Stärke. Am Thema vorbei klingt rückbblickend so irrsinnig, wo Glück doch so individuell, so überwältigend klein oder groß sein kann.
Am Montag fand ich diese Bilder und sie bewegten mich sehr. Weil mir …

Auf dem Dach »

[6.Jun 2011, 10:19 | 6 Kommentare | ]
Du bist immer noch hier…

„Schau mit deinem Herzen und du erkennst dann: Der größte Besitz eines Menschen ist nicht sein Besitz, sondern wie er dich liebt und beschützt.”
Und dann kommt der Tag, an dem du über deine beste Freundin gefragt wirst, ob er deine neue Telefonnummer haben dürfte. Seinetwegen hast du so oft gewartet, auf das Handy gestarrt. Du hattest so viele offenen Fragen. Viele Warums und keine Antworten. Du saßt neben ihm, starrtest in den Himmel, sahst diese Sternschnuppe und hast dir gewünscht, glücklich zu werden. Hast gehofft, dass dieser Wunsch …

Auf dem Dach, Über den Rand »

[9.Mai 2011, 13:37 | Kein Kommentar | ]
Jeder Moment.

Ich habe immer schon mehr Sonnenuntergänge als -aufgänge gesehen. Und das bunte Treiben auf den Straßen lieber nachts beobachtet als morgens, wenn sich alle noch in ihrem Schlafanzuggrau verstecken. Aber jetzt ging beides: Am Abend zuvor am Hafen zusehen, wie der Himmel von blau nach schwarz verläuft, sich an hellen Scheinwerfern erfreuen – und am nächsten Morgen das viel weniger aufdringliche Glitzern von Wassertropfen in der Sonne beobachten.
Das sind die Momente, in denen ich glaube zu wissen, warum jedem von uns dieses kleinen Aufblitzen für ein paar Jahrzehnte auf Erden …

Auf dem Dach »

[11.Dez 2010, 01:27 | 4 Kommentare | ]
Sturm der Liebe oder so…

Ich finde es schön, wenn zwei Menschen einander – sagen wir mal – sehr sympathisch sind. Und jeder soll sich ausleben. Wirklich. Zu einem Problem wird es erst wenn dieses Ausleben in direkter Umgebung von Unbeteiligten stattfindet. Und zwar Unbeteiligten, die auch bitte unbeteiligt bleiben möchten, in jeglicher Form. Leider hat ja nicht jeder die Möglichkeit auf einem zwanzig Kilometer von der Zivilisation entfernten Anwesen  zu wohnen, wo sich nur der dort ansässige Hirsch vom männlichen Brunftschrei irritieren ließe. Nein, der urbane Mensch wohnt in Mietswohnungen.
In manchen Mietshäusern – ich …