Artikel über Kiel
Auf dem Dach »
Neben den die ganze Woche über stattfindenden Regatten ist die Windjammerparade ein weiterer, wenn nicht der, Höhepunkt der Kieler Woche. Seit 1972 – dem Jahr der Austragung der olympischen Segelwettbewerbe in Kiel – findet diese Parade der Großsegeler im Rahmen der Kieler Woche statt. Unter die großen Segelschiffe mischen sich auch moderne Segelyachten und traditionelle Dampfschiffe. Am vorletzten Tag der Kieler Woche macht sich also ganz Kiel auf den Weg, um einen guten Platz um die Förde herum zu ergattern. Hinzu kommen natürlich auch zahlreiche Touristen und Schiffsfans. Wenn man …
Auf dem Dach »
Die Kieler Woche war dieses Jahr ziemlich verregnet. Das Regen-Highlight war für mich das Open Ship am Marinearsenal, aber dazu folgt noch ein extra Blogbeitrag. Am Donnerstag der Kieler Woche fing der Tag wieder einmal grau und mit heftigen Regenschauern an1. Ich wollte es aber trotzdem unbedingt schaffen, nach Schilksee – dem eigentlichen Zentrum der Kieler Woche – zu fahren. Kurzerhand wurde der Rucksack also mit einer Plastiktüte ausgekleidet, um die Kamera zusätzlich zu schützen. Benni und ich schmissen uns in unsere Regenjacken und fuhren mit dem Bus zum Olympiahafen.
Wenn …
Auf dem Dach »
Die Kieler Woche heißt: Sonnenschein, Segeln, Kulturen treffen, feiern und in lauen Nächten die Schiffe im Hafen beobachten. Oder so ähnlich. Das meiste Licht bekam ich von einem leuchtenden Bildschirm und weißen PowerPoint-Folien ab, die noch gefüllt werden wollten: Universitätsbibliothek statt Eggerstedtsraße. Und statt leckeren Cocktails stiegen mir Medientheorien in den Kopf. Dank zwei Seminarleistungen blieb dieses Jahr leider nicht viel Zeit für die Kieler Woche.
Ab und zu gönnte ich mir dann aber doch Auszeiten – und legte dafür später Nachtschichten ein –, schnappte mir die Kamera und Benni und …
Auf dem Dach »
Wann beginnt der Sommer? Entweder am 1. oder 21. Juni. In Kiel meist irgendwann dazwischen. Oder später. Oder gar nicht. In wenigen Tagen beginnt schon wieder die Kieler Woche (in Kiel ein theoretisches Sommer-Indiz), etwas später dann mein Uni-Prüfungszeitraum. Dazwischen wollen noch zwei Referate gehalten werden. Mein erster Gedanke ist sofort: Die Zeit rast. Sie rinnt mir durch die Finger und ich habe das Gefühl in dieser Zeit – zwischen dickem Wintermantel und neben verschwitzten Menschen im KVG-Bus sitzen – nichts erlebt zu haben. Und dann blättere ich mich durch …
Auf dem Dach, In den Keller & im Kaufrausch »
„Immer wenn ich traurig bin, versuche ich an Fotoalben zu denken. Immer wenn ich daran zweifle, ob es gut ist, dass ich existiere, blättere ich in meinem Geiste all die Fotoalben durch, Fotoalben verschiedenster Menschen aus verschiedensten Ländern, in denen zufällig und ohne dass diese Menschen Notiz davon nehmen würden, ein Foto klebt, auf dem ich zu sehen bin. (…) Ich weiß nicht genau warum, aber ich habe diese Vorstellung, dass solche Fotos existieren immer als sehr tröstlich empfunden.
Wo immer man auch ist auf dieser Erde, man kann unmöglich verloren …
Auf dem Dach, Über den Rand »
„Ja, es ist schlimm.”
„Ja, schlimm. Überschwemmungen werden überlebt, Kriege werden überlebt.”
„Alles wird überlebt. Irgendwie. Schlimm.”
Ich sitze im Bus. Auf dem Weg zur Uni. Irgendwie klingt es so, als sei Überleben das Schlimme. Überleben als wahre Katastrophe. Der alte Mann steht auf, Haltstelle Nordfriedhof. Seine Gesprächspartnerin, im gleichen Alter wie er, ruft ihm hinterher: „Ich wünsche dir einen sehr schönen Tag!”.
Ja, noch einen Tag überleben.
Stichwort Alltag, Alter, Auf dem Dach, Über den Rand, Überleben, Überschwemmung, Gespräch, Grab, Kiel, Krieg, Leben, Nordfriedhof, Tod
Auf dem Dach, Auf dem Parkett »
I’m coming home
Tell the World I’m coming home
Let the rain wash away all the pain of yesterday
I know my kingdom awaits and they’ve forgiven my mistakes
I’m coming home, I’m coming home
Tell the World that I’m coming
Man kann über die Bundeswehr denken, was man will. Man kann über die Marine denken, was man will. Ganz bestimmt kann man besonders über die Gorch Fock und Traditionen im Allgemeinen denken, was man will – was in meinem kleinen Kopf hierzu vorging, hatte ich an anderer Stelle schon einmal angerissen. Aber egal, was …
Auf dem Dach »
Ohne viel Brimborium: Am 3. Mai fand der „picture my day”-Day statt, ich habe mitgemacht und fröhlich verschiedene Alltagssituationen geknipst. Dabei ging es mir nicht um die Motivsuche, sondern um Alltagsschnappschüsse. Joah, nun fiel eben dieser Tag leider auf einen Dienstag – ihr kleinen Voyeure seht nun also einen recht Uni-lastigen Tag. Mit Rougette. Weil Dienstag ist.
Eigentlich…
hätte in dieser Serie ein ganz bestimmter Mensch nicht fehlen dürfen, da er mein Lieblingsteil jedes Tages ist – leider hatten wir heute nicht viel voneinander (aus oben gezeigten Gründen), deswegen so:
Stichwort …
Auf dem Dach, Auf dem Parkett, Über den Rand »
Es ist schön hier. Rechts der Fluss, der ruhig vor sich hin fließt, hin und wieder schwappen ein paar Wellen ans Ufer. Hausboote wiegen sich hin und her. Umringt von saftig-grünen Bäumen. Der Weg schlängelt sich weiter, über sandigen Boden, vorbei an Kiefern. „Vorsicht Seilbahn!” Kinder klettern auf Bäume, besuchen gemeinsam mit ihren Eltern den großen Spielplatz. Am Wegesrand wachsen Löwenzahn, links entlang der Bahnschienen. Bänke am Ufer mit Blick auf die Elbe. Angler versuchen hier ihr Glück. In den Hecken zwitschern Vögel. Ja, es ist ist wirklich sehr schön …
Auf dem Dach, Auf dem Parkett, Über den Rand »
Ber|mu|da|drei|eck, das; -[e]s: auch bekannt als Teufelsdreieck; Seegebiet nördlich der Karibik, das durch ungeklärte Vorfälle u.a. in der Seefahrt bekannt wurde
Keine Angst, ich möchte jetzt nicht alle (öffentlich gewordenen) Vorkommnisse der letzten Monate bei der Bundeswehr zusammenfassen oder analysieren. Es gibt nur einige Gedanken, die ich hier zusammenfassen möchte.
Und warum?
Ich war nie bei der Bundeswehr. Mein Papa auch nicht. Ich bin also ziemlich unbeteiligt. Allerdings wurde durch Benni, der als Soldat auch im Kosovo war, mein Interesse für die Bundeswehr geweckt. Das heißt nicht, dass ich jetzt ein Armee-Fan bin. …
