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	<title> &#187; Facebook</title>
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	<description>Fotos und Geschichten aus Kiel</description>
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		<title>The timeline of my life.</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 15:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	

	„Der einzige Mensch, der Veränderungen mag, ist ein Baby in nassen Windeln.”
	In den letzten Tagen hat sich – zum Unmut einiger – bei Facebook vieles getan. Die meisten von uns sehen jetzt eine Echtzeit-Zeitleiste rechts an sich vorbeirauschen. Zugeben: Manchmal nervt sie, manchmal hat sie mich auf spannende Beiträge hingewiesen. Die größte Neuerung war jedoch wohl, dass die Facebook-Listenfunktion nun weiter in den Mittelpunkt gerückt ist. Jetzt schreien viele natürlich: „Ha! Von Google+ geklaut! Circles und so.” Wer länger bei Facebook ist und sich mit allen Funktionen vertraut gemacht hat, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<h2><span style="color: #888888;"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Timeline-Header.jpg"></a><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Timeline-Header1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3628" title="Facebook-Timeline-Header" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Timeline-Header1.jpg" alt="" width="576" height="306" /></a><br />
</span></h2>
	<h2 style="text-align: left;"><span style="color: #888888;">„Der einzige Mensch, der Veränderungen mag, ist ein Baby in nassen Windeln.”</span></h2>
	<p>In den letzten Tagen hat sich – zum Unmut einiger – bei Facebook vieles getan. Die meisten von uns sehen jetzt eine Echtzeit-Zeitleiste rechts an sich vorbeirauschen. Zugeben: Manchmal nervt sie, manchmal hat sie mich auf spannende Beiträge hingewiesen. Die größte Neuerung war jedoch wohl, dass die Facebook-<strong>Listenfunktion</strong> nun weiter in den Mittelpunkt gerückt ist. Jetzt schreien viele natürlich: „Ha! Von Google+ geklaut! Circles und so.” Wer länger bei Facebook ist und sich mit allen Funktionen vertraut gemacht hat, weiß, dass diese Listenfunktion schon lange vor Google+&#8217; Circles existierte. Nur wurde damals nicht so stark hierfür geworben, viele haben sich einfach nicht die Mühe gemacht, sich mit dieser Funktion auseinander zu setzen.</p>
	<p>Nun befinden sich die Listen aber präsent in der linken Sidebar. Über die Listen kann jeder Nutzer die <strong>Empfänger</strong> seiner Statusmeldungen bestimmen: Wo der nächste Urlaub hingeht, sollte lieber nur der engste Freundeskreis erfahren – der geteilte Spiegel-Online-Bericht könnte wieder für alle interessant sein. Die Funktion an sich ist, wie gesagt, alt, lässt sich jetzt aber einfacher bedienen, weil die Zuordnung zu Listen nun auch über die jeweiligen Profile der eigenen Freunde erfolgen kann.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Profil_friends.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3635" title="Facebook-Profil_friends" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Profil_friends.jpg" alt="" width="576" height="139" /></a></p>
	<p>Den Empfängerkreis der eigenen Statusmeldungen kann man nun also einschränken – durchaus sinnvoll, denn nicht jeder soll schließlich wissen, ob man abends zu Hause ist oder nicht. Neu ist, dass man nun auch selbst entscheiden kann, welche Informationen man überhaupt <em>selbst</em> von seinen Facebook-Kontakten erhalten, also wann man <strong>Adressat</strong> sein, möchte. Das funktioniert entweder über jede Statusmeldung, die auf der Facebook-Startseite erscheint oder wieder über die jeweiligen Profile der Freunde.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Profil_subscribe.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3638" title="Facebook-Profil_subscribe" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Profil_subscribe.jpg" alt="" width="576" height="168" /></a></p>
	<p>Diese Funktion ist einerseits spannend, wenn man bestimmte Benachrichtigungen von Freunden nicht erhalten möchte – z.B. Spieleupdates – oder man, wie ich, beispielsweise mit Fotofgrafen befreundet ist, von denen man sich sehr gern Fotos anguckt, weitere Statusupdates aber irrelevant sind.  In diesem Zusammenhang ist auch die Abonnement-Funktion zu ewähnen, auf die ich jetzt aber nicht näher eingehen möchte. Soviel also zu diesen Neuerungen. Mein kleines Zwischenfazit: Wenn man sich für das „neue Facebook” ein paar Minuten Zeit nimmt und es kennnenlernt, sind die neuen Features sehr sinnvoll und praktisch. Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden damit. So zufrieden, dass ich mich heute Morgen gleich in das nächste Facebook-Wagnis gestürzt habe:</p>
	<h2><span style="color: #888888;">Facebook-„Timeline”.</span></h2>
	<p>Auf der gestrigen <a href="https://www.facebook.com/f8" target="_blank">f8-Entwickler-Konferenz</a> stellte Mark Zuckerberg das neue Facebook-Profil <strong>Timeline</strong> vor. Momentan ist dieses neue Design nur für Entwickler zugänglich: <a href="http://stadt-bremerhaven.de/das-neue-facebook-profil-timeline-jetzt-sofort-nutzen" target="_blank">Wie man aber Entwickler wird und das Tool schon jetzt nutzen kann, wird hier erklärt ;)</a> Was bedeutet <strong>Timeline</strong>? <a href="http://lumma.de/2004/08/05/life-caching/" target="_blank">Life-Caching</a> ist das Zauberwort. Das Video <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LrhzioLD0Qc" target="_blank">„Life on Facebook”</a> aus dem letzten Jahr demonstriert ziemlich gut, worum es hierbei geht: Lasse die Welt, oder den, der für dich die Welt ist, an deinem gesamten Leben, von der Geburt bis zum Tod, teilhaben. Sowas wie Hannah Arendts „Freiheit-zum-anfangen” mit dem Zeitpunkt der Geburt. Oder so. Nun ist es so, dass es Facebook noch nicht gab, als wir in den Windeln lagen. Wir gehören auch noch nicht zu der Generation (danke!), in der die Eltern für uns als Baby schon &#8216;mal ein Facebook-Profil angelegt haben.</p>
	<p>Dank <strong>Timeline</strong> kann man das jetzt aber selbst einfach nachholen. Oder man kann es lassen und sich einfach nur am hübschen neuen Profil-Design erfreuen:</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Timeline-Fullscreen1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3650" title="Facebook-Timeline-Fullscreen" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Timeline-Fullscreen1.jpg" alt="" width="576" height="584" /></a></p>
	<p>Was ist also neu? <strong>Alle Statusupdates, die man bei Facebook jemals veröffentlicht hat, kann man wieder rauskramen und neu präsentieren.</strong> Das war&#8217;s eigentlich schon. Wer schon einmal die Funktion genutzt hat und eine Kopie der eigenen Facebook-Daten heruntergeladen hat (unter Account-Einstellungen), weiß, dass schon dort uralte Updates aufgelistet wurden. Das Internet vergisst nie. Und Facebook sowieso nicht. Natürlich hat man in der ganzen Zeit bei Facebook auch viel Müll geschrieben. Diesen Müll kann man nun entweder aus dem neuen Profil löschen oder für andere Nutzer unsichtbar machen. Manchmal gibt es aber auch Fundstücke, an die man sich gern erinnert. Bei mir war es zum Beispiel der Kommentar unseres aktuellen Kieler Oberbürgermeisters<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2011/09/23/the-timeline-of-my-life/#footnote_0_3610" id="identifier_0_3610" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="und aktuellem SPD-Spitzenkandidaten f&uuml;r das Amt des schleswig-holsteinischen Ministerpr&auml;sidenten">1</a></sup> zu meiner Studienplatzzusage.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Studium-Update.jpg"><img class="size-full wp-image-3655 alignleft" title="Studium-Update" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Studium-Update.jpg" alt="" width="336" height="212" /></a>Eine ganze Weile konnte ich dieses Posting nicht „reaktivieren” – nun funktioniert es aber und ich freue mich tatsächlich, solche Dinge wieder ausbuddeln zu können. Soviel zum Grundsätzlichen: Was sind nun aber die einzelnen Neuerungen im Profil?</p>
	<p>Ich beschreibe das kurz anhand der Nummern in dem Sceenshot oben:</p>
	<p><strong>1)</strong> Der neue <strong>Header</strong> im Profil ist personalisierbar. Neben dem kleinen quadratischen Profilbild, kann zusätzlich ein großes „Hintergrundbild” hochgeladen oder aus einem bestehenden Album hinzugefügt werden.</p>
	<p><strong>2)</strong> Dies hier ist die <strong>Timeline</strong> also die Zeitleiste, um die es im Kern geht: Besucher des Profils können sich hier durch die verschiedenen Lebensabschnitte klicken. Anfangen kann man – wenn man möchte – gleich mit der Geburt.</p>
	<p><strong>3)</strong> Das Update-Feld dürfte jedem bekannt vorkommen. Man kann hierüber entweder reinen <strong>Text</strong> posten (und <strong>Links</strong> hier einfach zum Ranhängen einfügen), <strong>Fotos</strong> oder bekanntgeben, wo man sich gerade befindet.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Timeline-Life-event2.jpg"><img class="size-full wp-image-3623 alignleft" title="Facebook-Timeline-Life-event2" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Timeline-Life-event2.jpg" alt="" width="300" height="253" /></a><strong>4)</strong> Ganz neu ist die Funktion, die es ermöglicht <strong>Life-events</strong> einzufügen. Die Hochezit, die Geburt des ersten Kindes und alles, was einem sonst wichtig erscheint, kann hier (nachträglich) in die <strong>Timeline</strong> eingefügt werden. Ludmilla, mein Kaninchen, gehört natürlich zu meinem Leben und eignete sich perfekt, um diese neue Funktion zu testen (auch wenn ich mich nicht mehr ganz genau an das Datum erinnern kann, an dem sie uns zugelaufen ist – hätte ich es damals doch bloß auf Facebook gepostet&#8230; Scherz beiseite) :</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Timeline-Life-event.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3622" title="Facebook-Timeline-Life-event" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Timeline-Life-event.jpg" alt="" width="576" height="374" /></a></p>
	<p><strong>5)</strong> In diesem Fenster sind die letzten <strong>Aktualisierungen des Profils, </strong>neue <strong>Freunde etc.</strong> zu sehen – so wie man es aus dem alten Profil auch gewohnt ist. Alles, was unter diesem Kästchen folgt, ist eine kleine Reise zurück in die eigene Vergangenheit bei Facebook&#8230;</p>
	<p>Ich finde das neue Profil sehr, sehr schön und funktional. Für mich ist Facebook vor allem zum Posten <a href="http://www.facebook.com/aufmdach" target="_blank">meiner Fotos</a> interessant und auch hier wurde die Darstellung sehr schön überarbeitet. Jetzt dürfen von mir aus auch einige schreien, dass das ja aussieht wie drüben auf Google+. Ich freue mich, dass das – in meinen Augen – wirklich Herausstechende von Google+ jetzt auch in ähnlicher Weise bei Facebook zu finden ist.</p>
	<p><div id="attachment_3673" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Timeline-Fotos.jpg"><img class="size-full wp-image-3673" title="Facebook-Timeline-Fotos" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Facebook-Timeline-Fotos.jpg" alt="" width="576" height="376" /></a><p class="wp-caption-text">links: Einzelposting eines Fotos, rechts: Alben-Vorschau in der Timeline</p></div></p>
	<p>Natürlich gilt auch weiterhin – wie überall im Netz – „erst denken, dann posten.” Jeder sollte für sich selbst gründlich überlegen, welche Daten er oder sie über sich selbst (und im Zweifelsfall auch über andere) preisgeben möchte. Ich finde das <strong>Timeline</strong>-Konzept aber sehr spannend – und in dieser Form auch einzigartig. Bevor man die persönliche Zeitleiste des Lebens veröffentlicht, kann und sollte man sie unbedingt in Ruhe bearbeiten und gucken, welche Updates man vielleicht lieber wieder verbergen möchte. Erst nachdem man auf den kleinen Button „Veröffentlichen” im oberen Bildrand klickt, ist die <strong>Timeline</strong> für andere sichtbar. Momentan sind die neuen Profile übrigens nur unter „Entwicklern” zu bewundern – aber wie man das wird, steht ja oben&#8230;</p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p>&nbsp;
</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3610" class="footnote">und aktuellem SPD-Spitzenkandidaten für das Amt des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Google+ +/- -</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 00:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	
	Ja, so sieht es also von innen aus: Google+.
	Vom Aufbau her: klassisch. Nicht so viel Neues. Auffällig ist vor allem, dass die hochgelobten Circles recht präsent sind. In sogenannte Circles lassen sich Kontakte einordnen. Auf diese Weise hat man selbst die Kontrolle darüber, was wer wann liest. Und die flüchtige Webbekanntschaft eben nicht weiß, wann man im Urlaub ist. Auch die Timeline lässt sich nach diesen Circles sortieren; zum Beispiel tauchen dann nur noch die Meldungen von den Freunden aus dem Schachclub auf.
	
	Das Einsortieren der Kontakte funktioniert per Drag&#38;Drop: Im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3284" title="Google+1" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+1.jpg" alt="Screenshot Google+" width="576" height="406" /></a></p>
	<p>Ja, so sieht es also von innen aus: <em>Google+</em>.</p>
	<p>Vom Aufbau her: klassisch. Nicht so viel Neues. Auffällig ist vor allem, dass die hochgelobten <em>Circles</em> recht präsent sind. In sogenannte <em>Circles</em> lassen sich Kontakte einordnen. Auf diese Weise hat man selbst die Kontrolle darüber, was wer wann liest. Und die flüchtige Webbekanntschaft eben nicht weiß, wann man im Urlaub ist. Auch die Timeline lässt sich nach diesen <em>Circles</em> sortieren; zum Beispiel tauchen dann nur noch die Meldungen von den Freunden aus dem Schachclub auf.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3285" title="Google+3" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+3.jpg" alt="Screenshot Google+" width="576" height="268" /></a></p>
	<p>Das Einsortieren der Kontakte funktioniert per Drag&amp;Drop: Im oberen Bereich werden alle Kontakte aufgeführt, unten sieht man die verschiedenen <em>Circles</em>, in die die Köpfe dann fröhlich verschoben werden dürfen. Die Medien überschlagen sich förmlich: „Toll, dass der Chef nicht mehr mitlesen kann!” Die Betonung liegt oft so, als wäre dies ein revolutionäres Alleinstellungsmerkmal von <em>Google+</em> .</p>
	<p>Ist es aber nicht. Auch bei Facebook lassen sich schon sehr lange Kontakte in Gruppen sortieren. Man kann hier die Kontakte zwar nicht in blaue Kreise ziehen – aber einfach anklicken. Auf diesem Wege gelangen sie auch in die unterschiedlichen Gruppen. Ziehen oder klicken ist mir in diesem Fall übrigens ziemlich egal. Vor dem Versenden jeder Facebook-Status-, Foto- oder Videomeldung kann man dann aus einem Drop-Down-Menü die Gruppe auswählen, mit der der Inhalt geteilt werden soll. Vielleicht übersehe ich etwas Grundlegendes: Aber neu ist für mich anders.</p>
	<p>Eine weitere Funktion auf der Startseite sind <em>Sparks</em>. Im Grunde einfach ein Stream der Google-News-Ergebnisse nach Schlagwörtern. Vielleicht ist es auch mehr. Bei den Schlagwörtern „Wolf” und „Fotografie” verhielt es sich jedenfalls so, dass Google-News und <em>Sparks</em> übereinstimmten. Das ist nicht dramatisch – aber auch nicht revolutionär.</p>
	<p>Eine weitere Funktion sind <em>Hangouts</em>, also Video-Gruppenchats. Diese Video-Chat-Funktion wurde – meines Wissens nach – auch schon vorher über das Google-Video-Plugin abgedeckt. Ich habe es nie benutzt und kann deshalb nicht so viel dazu sagen, auch nicht, ob es wirklich neu ist. Mein Problem ist hier ein ganz anderes: Ja, ich teile im Internet viele Information. Auch persönliche. Vor allem in diesem Blog. Ich klicke bei Facebook „gefällt mir” und weiß, welchen Wert dieser Klick für das Unternehmen hat. Ich lade viele Fotos hoch und ja: Ich kenne die AGBs. Und ich mag Video-Chats. Über Skype habe ich schließlich auch monatelang Kontakt zu Benni gehalten. Aber ich möchte beim besten Willen nicht, dass Google – neben all&#8217; den <em> </em> Informationen (bei denen ich nicht einmal auf „gefällt mir” klicken muss, damit das Unternehmen weiß, was mir gefällt) – meine Video-Chats verwaltet. Das hat vielleicht etwas mit Orwell zu tun. Aber ich möchte nicht, dass <em>alle</em> meine Informationen in der Hand <em>eines</em> Unternehmens sind.  Solange es noch geht, verteile ich meine Informationen lieber auf mehreren Schultern. Ja, <em>auch</em> auf Googles und <em>auch</em> auf Facebooks. Aber eben nicht nur. Apropos Daten: Eine Anmeldung bei <em>Google+</em> ist nur mit einem vorhandenen Google-Konto (in dem auch alle anderen Informationen von YouTube etc. gesammelt werden) möglich. Außerdem ist eine Authentifizierung über eine Telefonnummer (SMS oder Anruf) notwendig<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2011/07/01/google/#footnote_0_3283" id="identifier_0_3283" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="hilfreich sind hier alte, noch nicht deaktivierte aber sonst ungenutzte SIM-Karten">1</a></sup>. Beim Datenmonster Facebook ist so eine Authentifizierung „nur” nötig, wenn man Facebook geschäftlich, z.B. zum Erstellen von Apps, nutzen möchte.</p>
	<p>Übrigens hat Google netterweise auch schon einmal gleich mein Profil ausgefüllt. Wohnort hübsch mit Karte. Da habe ich mich kurz bedankt, indem ich den „Löschen”-Button gedrückt habe. Nur am Rande.</p>
	<p>Die Funktion, die mir persönlich am Wichtigsten ist, ist das Hochladen von Fotos. Zuerst war ich auch begeistert und zwar aus folgendem Grund:</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3293" title="Google+2" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+2.jpg" alt="Screenshot Google+" width="576" height="397" /></a></p>
	<p>Die Fotoqualität ist tatsächlich eine andere als bei Facebook – außerdem sieht die Galerie ja ganz chic aus. Problem: Die Fotos lassen sich (ohne Picasa-Account!?<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2011/07/01/google/#footnote_1_3283" id="identifier_1_3283" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Apropos Picasa: War es nicht das Unternehmen  Google, das mit Picasa die erste Foto-Gesichtserkennung etablierte?  Hm.">2</a></sup> ) nicht neu anordnen. Das Möwenfoto hatte ich zum Beispiel noch einmal extra hochgeladen und wollte, dass es am Anfang, also in dem großen Rahmen, erscheint. Ging aber nicht. In welcher Größe welches Foto erscheint, ist also auch nicht mehr beeinflussbar. Sehr schade für mich. Dafür können, auch die bereits hochgeladenen, Bilder im Broswer bearbeitet werden. Das ist für einige vielleicht interessant. Für mich ist es irrelevant. Außerdem werden Uploads von Smartphones wahrscheinlich sowieso schon vor dem Hochladen dank einiger Apps aufgehübscht.</p>
	<p>Ein letzter Punkt, auf den ich noch hinweisen möchte, heißt <em>+1</em>. Diese Funktion ist theoretisch mit dem „gefällt mir”-Button gleichzusetzen. Momentan werden im eigenen <em>Google+</em>-Profil leider nur die <em>+1</em>-Angaben von externen Websites aufgeführt, nicht aber die, die innerhalb der Community getätigt wurden. <del>Außerdem werden <em>+1</em>-Angaben direkt unter den Beiträgen nicht (oder nur fehlerhaft!?) angezeigt. Oder niemandem gefielen die Beiträge meiner anderen Kontakte – was unwahrscheinlich ist.</del> <em>Wenn</em> die <em>+1</em>-Angaben jedoch auf externen Websites gemacht wurden, erscheinen diese im Profil immer als öffentlich, also für jeden sichtbar.</p>
	<p>Ja, ich weiß. Das System steckt noch in den Kinderschuhen. Und Facebook musste sich auch erst verbessern – bevor es dann leider z.T. wieder schlechter wurde. Dennoch bin ich mit <em>Google+</em> unzufrieden, vor allem weil man sich bei Facebook schließlich einiges abgucken konnte (und das auch in einigen Bereichen getan hat).</p>
	<p>Ja, es ist auch ein emotionales Ding. Ich möchte nicht, dass alle meine Daten bei einer Institution verwahrt werden. Mein Handeln ist in dem Punkt sicherlich nicht immer rational. Ich fühle mich einfach unwohl. Ja, ich habe mich trotzdem bei <em>Google+</em> angemeldet. Weil ich sehen möchte, was es wird. Und wenn ich ehrlich bin: Ich wünsche mir, dass das Projekt scheitert. Nicht, weil ich fortschrittsverneinend bin. Es wäre wünschenswert, dass Facebook Konkurrenz bekommt. Aber bitte nicht von Google.</p>
	<p><em>Falls ihr trotzdem gucken möchtet, wie es bei Google+ aussieht: Momentan funktioniert (noch) ein Trick. Ihr sucht euch jemanden, der bereits einen Account hat. Derjenige gibt einfach eine Statusmeldung ein („Test. Blabla.”). Unterhalb des Textfeldes erscheint ein Link „Kreise oder Personen hinzufügen”. Nachdem man ihn angeklickt hat, erscheint dieses Fenster:<br />
</em></p>
	<p><em><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3303" title="Google+4" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Google+4.jpg" alt="Screenshot Google+" width="576" height="498" /></a></em></p>
	<p><em>In die Zeile gibt der Kontoinhaber dann deine gmail(!)-Adresse ein, klickt noch auf „Teilen” und schon solltest du eine Einladung bekommen haben. Danke für den Tipp und die Einladung an <a href="http://www.mak-mak.de/WP/" target="_blank">Markus</a>.<br />
</em></p>
	<p>&nbsp;
</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3283" class="footnote">hilfreich sind hier alte, noch nicht deaktivierte aber sonst ungenutzte SIM-Karten</li><li id="footnote_1_3283" class="footnote">Apropos Picasa: War es nicht das Unternehmen  Google, das mit Picasa die erste Foto-Gesichtserkennung etablierte?  Hm.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Vom blinden Vertrauen&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 00:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	
	Als ich 10 Jahre alt war, ich glaube ich war 10, wollte ich reiten lernen. Wie fast jedes Mädchen in dem Alter. Das wollte ich damals aber nicht hören. Ich wollte ein ganz besonderes Mädchen sein. Also setzte ich mir in den Kopf, Westernreiten lernen zu wollen. Theoretisch. Ich wollte mir nicht eine schwarze Kappe auf den Kopf setzen und Reiterstiefel anziehen und dazu hübsch geflochtene Zöpfchen. Nein, ich wollte wenn überhaupt einen Cowboy-Hut, lieber noch wollte ich meine langen Haare im Wind wehen sehen und ich wollte Chaps, keine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0119.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3116" title="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0119.jpg" alt="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" width="576" height="384" /></a></p>
	<p>Als ich 10 Jahre alt war, ich glaube ich war 10, wollte ich reiten lernen. Wie fast jedes Mädchen in dem Alter. Das wollte ich damals aber nicht hören. Ich wollte ein ganz besonderes Mädchen sein. Also setzte ich mir in den Kopf, Westernreiten lernen zu wollen. Theoretisch. Ich wollte mir nicht eine schwarze Kappe auf den Kopf setzen und Reiterstiefel anziehen und dazu hübsch geflochtene Zöpfchen. Nein, ich wollte wenn überhaupt einen Cowboy-Hut, lieber noch wollte ich meine langen Haare im Wind wehen sehen und ich wollte Chaps, keine Reitstiefel. Meine Eltern fanden die Idee zwar schlimm – nahmen mir aber recht schnell meine Illusionen als sie sagten, dass man für&#8217;s Westernreiten trotzdem erst einmal ganz klassisch reiten lernen müsste. Mit allem drum und dran. Und vor allem mit Reitkappe, weil es sonst ziemlich hässsliche Kopfverletzungen geben könnte.</p>
	<p>Trotzdem wünschte ich mir ein <a href="http://www.amazon.de/Fr%C3%B6hlicher-Reitkurs-Kinder-Dorothy-Henderson/dp/3423074221/ref=sr_1_82?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1308266166&amp;sr=1-82" target="_blank">Buch</a> über&#8217;s Reiten. Und ging mit meiner Schulfreundin auf den Reiterhof. Die nahm nämlich schon Reitstunden. Der Reiterhof war aus heutiger Sicht ziemlich blöd. Das Geld stand im Vordergrund und das Abfertigen von Kindern und Pferden. Wir waren gerade mit dem Putzen eines kleinen Ponys beschäftigt als alles relativ schnell ging: Ein Araber-Hengst riss sich los und rannte durch die Stallgasse. Ich muss dazu sagen, dass mir vorher ein ganz wichtiger Satz eingetrichtert worden war: „Gehe niemals &#8211; niemals! &#8211; hinter ein Pferd. Die schlagen aus!” Und nun stand ich als kleines Mädchen ziemlich hilflos in der Stallgasse, panisch, weil ein Araber auf mich zugerannt kam. Und ich nirgendwo hin konnte, weil ich mich ja auf keinen Fall hinter irgendein Pferd oder Pony stellen durfte. Im Endeffekt ist nichts passiert. Das Pferd rannte einfach direkt an mir vorbei nach draußen. Ab dem Moment waren Pferde für mich aber unberechenbar. Was natürlich unsinnig war, weil irgendein Mensch vorher einen Fehler gemacht haben musste, damit es zu der Situation kommen konnte. Nicht das Pferd. Trotzdem hatte ich ab dem Moment Angst vor Pferden. Die bis heute anhält. Ich hatte danach nie die Chance meine Angst, mit der Hilfe von jemandem, der einfach Ahnung von Pferden und Menschen hat, abzubauen.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0324.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3118" title="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0324.jpg" alt="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" width="576" height="384" /></a></p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0216.jpg"> </a>Letztes Wochenende waren wir auf dem Mittelalterlich Spectaculum – <a title="Mittelalterlich Phantasie Spectaculum 2010" href="http://www.fenni.de/blog/2010/05/mittealterlich-phantasie-spectaculum-2010/" target="_blank">wie auch schon im letzten Jahr</a> – und ich wollte mir unbedingt alle drei Shows von <a href="http://ars-equitandi.de/" target="_blank">Ars Equitandi</a> angucken. Weil ich Fotos von dem machen wollte, was ich mir damals eben so schön vorgestellt habe. Die Show ist wirklich beeindruckend – wenn man die Chance hat, sich die Vorführungen irgendwo anzusehen, sollte man es wirklich tun. Themenmäßig war die Vorführung, aus gegebenem Anlass, auf ein Ritterturnier ausgelegt. Das Team beherrscht aber auch andere Themen (Western, Orient etc.) – die würde ich mir irgendwann auch gerne noch einmal ansehen. <a href="../wp-content/0216.jpg"> </a>Jedenfalls habe ich mich – allerdings schon letztes Jahr – in ein Pferd verliebt:</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0216.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3117" title="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0216.jpg" alt="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" width="576" height="384" /></a></p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0216.jpg"> </a>Die Pferde zeigten alle beeindruckende Leistungen. Aber dieses Pferd strahlt irgendetwas aus, was ich besonders mag. Irgendetwas was mich sogar dazu veranlassen würde, mich nach vielen Jahren wieder an ein Pferd heranzutrauen.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0612.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3119" title="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/0612.jpg" alt="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" width="576" height="384" /></a><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/106.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3120" title="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/106.jpg" alt="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" width="576" height="384" /></a><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/118.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3121" title="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/118.jpg" alt="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" width="576" height="384" /></a></p>
	<p>Die Zusammenarbeit von Pferden und Reitern ist schier beeindruckend.   Natürlich schwingt jetzt ein wenig romatische Verklärung mit – hinter   der ganzen Show steckt extrem viel Arbeit. Alles was locker aussieht,   sieht nur so aus, weil es trainiert wurde.</p>
	<p>„Das Lob gebührt einzig den Pferden, die die wahren Stars von Ars   Equitandi sind”, heißt es auf der Facebook-Seite als Antwort auf viele   lobende Worte. Und natürlich sind sie es, die die Angst vor dem Feuer und den Schaukämpfen überwinden müssen. Durch blindes Vertrauen.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/135.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3122" title="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/135.jpg" alt="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" width="576" height="384" /></a><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/147.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3123" title="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/147.jpg" alt="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" width="576" height="384" /></a></p>
	<p>Aber dafür, dass sie sich dieses blinde Vertrauen erarbeitet haben, gebührt auch den Reitern der höchste Respekt. Das Zusehen hat dieses Jahr  wieder großen Spaß gemacht. Eines hat das Team auf jeden Fall erreicht: Dass das Mädchen, das panische Angst vor Pferden hat, in ihnen einfach wieder wunderschöne Tiere sieht. Die einen Vertrauenvorschuss verdient haben – auch von mir. Und so werde ich – die keine Probleme damit hat, mit Wölfen spazieren zu gehen, sich vor Pferden aber fürchtet – diese Furcht vielleicht irgendwann wieder verlieren&#8230;</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/097.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3130" title="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/097.jpg" alt="Ars EqArs Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011uitandi bei Nacht auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" width="576" height="384" /></a><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/15_blog.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3125" title="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/15_blog.jpg" alt="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" width="576" height="864" /></a><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/167.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3126" title="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/167.jpg" alt="Ars Equitandi auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" width="576" height="384" /></a><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/167.jpg"></a><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/107.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3127" title="Ars Equitandi bei Nacht auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/107.jpg" alt="Ars Equitandi bei Nacht auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" width="576" height="384" /></a><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/136.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3128" title="Ars Equitandi bei Nacht auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/136.jpg" alt="Ars Equitandi bei Nacht auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" width="576" height="384" /></a><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/148.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3129" title="Ars Equitandi bei Nacht auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/148.jpg" alt="Ars Equitandi bei Nacht auf dem Mittelalterlich Spectaculum in Hohenwestedt, Juni 2011" width="576" height="384" /></a>
</p>
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		<title>Das Müritzeum hat’s verstanden…</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 16:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Die Liste von denen, die&#8217;s nicht verstanden haben, ist lang. Da gibt es einen Verein, für den ursprünglich eine interkative Homepage gestaltet wurde. Der Besucher wird (oder wurde es früher?) aufgefordert mitzumachen, zu kritisieren, zu loben, zu fragen. Irgendwie. Wenn es nun tatsächlich jemand wagt, zu fragen, nur ganz klitzeklein am Rande&#8230; wird derjenige im Regen stehen gelassen. Oder im Gästebuch. Je nachdem. Schade. Hätte eine Chance sein können.
	Oder ein Twitteraccount aus der Müritzregion. Sagen wir &#8216;mal – aus dem Bereich der Gastronomie. Ich finde es schön, wenn sich Unternehmen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Liste von denen, die&#8217;s nicht verstanden haben, ist lang. Da gibt es einen Verein, für den ursprünglich eine interkative Homepage gestaltet wurde. Der Besucher wird (oder wurde es früher?) aufgefordert mitzumachen, zu kritisieren, zu loben, zu fragen. Irgendwie. Wenn es nun tatsächlich jemand wagt, zu fragen, nur ganz klitzeklein am Rande&#8230; wird derjenige im Regen stehen gelassen. Oder im Gästebuch. Je nachdem. Schade. Hätte eine Chance sein können.</p>
	<p>Oder ein Twitteraccount aus der Müritzregion. Sagen wir &#8216;mal – aus dem Bereich der Gastronomie. Ich finde es schön, wenn sich Unternehmen für die neuen Medien öffnen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich dabei um das Restaurant um die Ecke oder einen Großkonzern handelt. Bei Twitter, Facebook &amp; Co findet so ziemlich jeder seine digitale Nische. Wenn über einen Firmenaccount aber neben Informationen über den Betrieb auch über den Liebeskummer der Schreiberin berichtet wird und man zeitweise glaubt, man müsste die Polizei informieren, bevor sich noch jemand umbringt, dann läuft da irgendetwas schief. Da schwankt man schnell zwischen entfolgen und der Möglichkeit, den nächsten schaurig-schönen Twitter-Fauxpas mitzuerleben.</p>
	<p>Ganz anders sieht es beim Müritzeum – einem naturhistorischen Museum in Waren – aus. Ich weiß nicht, wer genau sich das Marketing-Konzept ausgedacht hat: Aber es ist toll! Neben einem zweifelsohne großen Verdienst im Bereich der Umweltpädagogik in der Müritzregion, gelingt es den Verantwortlichen zudem, auf entspannte und kompetente Weise für das Museum zu werben.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Bild-2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2386" title="Bild 2" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/Bild-2.jpg" alt="" width="576" height="401" /></a></p>
	<p>Die Website des <a href="http://www.mueritzeum.de/" target="_blank">Müritzeums</a> ist – meiner Meinung nach – auffallend ansprechend gestaltet: Ein hoher Informationsgehalt verbunden mit Übersichtlichkeit und einem lockeren Design. Ich habe lange gesucht und finde einfach nichts zu meckern. Und das will etwas heißen&#8230;</p>
	<p>Auch auf <a href="http://www.facebook.com/mueritzeum" target="_blank">Facebook</a> ist das Museum vertreten und – tatatata – das Konzept der Website wird fortgeführt. Und noch viel wichtiger: Es wird kommuniziert. Unbezahlbar. Jedes Foto, das auf der Fanpage hinzugefügt wird, wird kommentiert. Genauso verhält es sich mit <a href="http://twitter.com/Mueritzeum/" target="_blank">Twitter</a>-Replies an das Müritzeum: Tagsüber erhält man stets ein rasches Feedback. Auch auf Fragen, z.B. ob der Außenbereich des Aquariums im Winter zugefroren oder beheizt wird. Des Weiteren werden Ankündigungen über Twitter immer freundlich und kreativ verbreitet.</p>
	<p>Ich habe das Müritzeum in Waren bisher vier Mal bessucht und entdecke immer wieder Neues, vor allem schöne Fotomotive. Und das zu jeder Jahreszeit. Zu verdanken habe ich das alles natürlich Benni, der sich immer wieder wie ein kleines Kind freut, das Museum in seiner Heimatstadt zu besuchen. Und leider muss ich ihm recht geben: Im Umkreis von Kiel gibt es keine vergleichbare Einrichtung. Wer einmal in der Müritzregion Urlaub macht, sollte dem Museum auf jeden Fall einen Besuch abstatten.</p>
	<p>Es ist schön zu sehen, dass es Unternehmen und Einrichtungen gibt, die das Prinzip des Internets verstanden haben. Wenn dann das Virtuelle so gut zur Realität passt – umso besser!</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/044.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2366" title="04" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/044.jpg" alt="" width="576" height="864" /></a><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/028.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2381" title="02" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/028.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/039.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2380" title="03" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/039.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/018.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2382" title="01" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/018.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a>
</p>
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		<title>Ein bisschen Senf bitte!</title>
		<link>http://www.fenni.de/blog/2010/10/06/ein-bisschen-senf-bitte/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 23:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	
	[via]
	Medien machen Meinung. Die einen mehr, die anderen weniger. Das weiß jeder, der ein wenig Medienkompetenz besitzt. Es beginnt mit der persönlichen Meinung des einzelnen Journalisten – der zwar möglichst objektiv berichten soll, aber dennoch immer auch ein Gefangener seiner selbst bleibt – und endet mit der Zugehörigkeit des Mediums, das berichtet, zu einzelnen Verlagsgesellschaften etc. Allein durch die Wahl eines Bildausschnitts oder eines Zitates können Fakten unterschiedlich beleuchtet werden.
	Ich habe mich lange geweigert, hier etwas zum Thema Stuttgart 21 zu schreiben. Aber so ein kurzer Mensch wie ich, droht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/kriegsbilder.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1819" title="kriegsbilder" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/kriegsbilder.jpg" alt="" width="583" height="326" /></a></p>
	<p><a href="http://www.tagesschau.de/luegenbilder100_mtb-1_pos-1.html" target="_blank">[via]</a></p>
	<p>Medien machen Meinung. Die einen mehr, die anderen weniger. Das weiß jeder, der ein wenig Medienkompetenz besitzt. Es beginnt mit der persönlichen Meinung des einzelnen Journalisten – der zwar möglichst objektiv berichten soll, aber dennoch immer auch ein Gefangener seiner selbst bleibt – und endet mit der Zugehörigkeit des Mediums, das berichtet, zu einzelnen Verlagsgesellschaften etc. Allein durch die Wahl eines Bildausschnitts oder eines Zitates können Fakten unterschiedlich beleuchtet werden.</p>
	<p>Ich habe mich lange geweigert, hier etwas zum Thema Stuttgart 21 zu schreiben. Aber so ein kurzer Mensch wie ich, droht irgendwann zu platzen, wenn er nicht seine Meinung sagt. Ja, ich war noch nie in Stuttgart. Ich werde auch in naher Zukunft nicht nach Stuttgart fahren. Wahrscheinlich. Ja, uns trennen viele hundert Kilometer. Und dennoch ist diese Stadt in den letzten Wochen, für einige auch erst am vergangenen Donnerstag, in das Blickfeld gerückt. Bei mir war der Auslöser die ZDF-Dokumentation<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1133604/Bei+Abriss+Aufstand#/beitrag/video/1133604/Bei-Abriss-Aufstand" target="_blank"> „Bei Abriss Aufstand”.</a></p>
	<p>Mittlerweile geht es nicht mehr darum, ob man <em>für </em>oder <em>gegen</em> Stuttgart 21 ist. Ich für mich persönlich kann nur feststellen, dass nach reiflicher Überlegung und dem Abwägen der Argumente beider Seiten, für mich die Gründe <em>gegen</em> das Projekt überwiegen. Es geht um die gefühlte Ohnmacht des Volkes. Es geht um einen versprochenen Volksentscheid, der durchgeführt werden sollte, sobald sich die Kosten für das Projekt erhöhen würden. Dieser Volksentscheid ist in weite Ferne gerückt – stattdessen erklärte die Bundeskanzlerin höchstpersönlich die Landtagswahl in Baden-Württemberg zum Volksentscheid über Stuttgart 21. Also quasi ein nachträglicher Volksentscheid, der zu einem Zeitpunkt durchgeführt wird, an dem schon Bäume gefällt und Teile des Bahnhofs abgerissen wurden.</p>
	<p>Es geht um Kosten, die den Nutzen anscheinend bei weitem übersteigen. Es geht um Kosten, die auch uns im 763 km entfernten Kiel betreffen<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2010/10/06/ein-bisschen-senf-bitte/#footnote_0_1818" id="identifier_0_1818" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der Bund stellt, nach der Deutschen Bahn, den zweitgr&ouml;&szlig;ten Anteil der Finanzierungssumme (allein 1,229 Mrd. Euro bei den Berechnungen auf der Bahnprojekt Stuttgart-Ulm e.V.-Seite. Bei anderen Berechnungen, die h&ouml;here Kosten f&uuml;r das Gesamtprojekt veranschlagen (Bundesrechnungshof 8,9 Mrd. Euro, Umweltbundesamt 11 Mrd. Euro, Quelle: ZDF) d&uuml;rften die vom Bund gestellten Gelder noch h&ouml;her ausfallen.">1</a></sup> Und es geht um Polizisten, die – genauso wie Demonstranten, die Gewalt ausüben (und damit meine ich keine Pöbeleien gegen die Polizei, denn das muss sie aushalten) festgenommen werden – sofort aus dem Vekehr und zur Rechenschaft gezogen werden müssen, wenn sie dem psychischen Druck einer Demonstration anscheinend nicht gewachsen sind.<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2010/10/06/ein-bisschen-senf-bitte/#footnote_1_1818" id="identifier_1_1818" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="http://www.youtube.com/watch?v=W1UYd5LDQXA">2</a></sup>. Es geht – nicht nur in Bezug, aber auch in Bezug auf den vergangenen Donnerstag – um <a href="http://www.amnestypolizei.de/kampagne/forderungen.html" target="_self">Forderungen</a>, die auch ich an die Polizei stelle.</p>
	<p>Und es sind Sätze von Angela Merkel, die wütend machen<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2010/10/06/ein-bisschen-senf-bitte/#footnote_2_1818" id="identifier_2_1818" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&bdquo;Bundeskanzlerin Merkel sprach sich beim Landesparteitag der  rheinland-pf&auml;lzischen CDU in Mainz erneut vehement f&uuml;r den Weiterbau des  umstrittenen Projektes aus. Deutschland m&uuml;sse zeigen, dass man  zuverl&auml;ssig sei. Man k&ouml;nne in Europa nicht zusammenarbeiten, wenn die  Politik danach ausgerichtet werde, &amp;#8216;wie viele Menschen gerade auf der  Stra&szlig;e stehen&amp;#8217;.&rdquo; Quelle: DerWesten">3</a></sup>: Denn natürlich muss eine Regierung handlungsfähig bleiben – allerdings ist sie auch nur eine legitimierte Regierung, solange sie sich dem Willen des Volkes, und damit im Zweifelsfall auch den Menschen, die auf die Straße gehen, verpflichtet fühlt. Ob Stuttgart 21 dem Willen des Volkes entspricht, steht nicht fest: Erst im Dezember 2009 wurde die finale Unterschrift unter das Bauvorhaben gesetzt<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2010/10/06/ein-bisschen-senf-bitte/#footnote_3_1818" id="identifier_3_1818" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="28. November 2008: Haushaltsbeschluss im Bundestag, 2. April 2009: Unterzeichnung der Finanzierungspl&auml;ne Bund/Deutsche Bahn, 9. Dezember 2009: Billigung des Projekts durch den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn">4</a></sup>, mit dem klar war: Stuttgart 21 kommt – die letzte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Baden-W%C3%BCrttemberg_2006" target="_blank">Landtagswahl</a> fand allerdings am 26. März 2006 statt. Einfach &#8216;mal so als Hinweis am Rande. Zum Thema: Hätten die ja anders wählen können.</p>
	<p>Es sind Sätze von <span style="text-decoration: line-through;">Bahnchef</span> Rüdiger Grube<sup><a href="http://www.fenni.de/blog/2010/10/06/ein-bisschen-senf-bitte/#footnote_4_1818" id="identifier_4_1818" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&bdquo;In der &amp;#8220;Bild am Sonntag&amp;#8221; bezeichnete er die Proteste gegen das  umstrittene Bahn-Projekt &amp;#8220;Stuttgart 21&amp;#8243; nun als nicht gerechtfertigt.  &amp;#8220;Ein Widerstandsrecht gegen einen Bahnhofsbau gibt es nicht&amp;#8221;, schreibt  Grube in einem Gastbeitrag.&rdquo; Quelle: Spiegel Online">5</a></sup>, die wütend machen. Denn natürlich hat das Volk ein Widerstandsrecht. Auch nach politischen Entscheidungen, die formal korrekt getroffen wurden. Denn würde dies nicht gelten, hätte es auch (Achtung: Drittes-Reich-Vergleich!) aus heutiger Sicht kein Recht zum Widerstand gegen Hitler gegeben. Schließlich bediente er sich formal auch ordentlichen Mitteln, um an die Macht zu kommen. Ich weiß: Keine Drittes-Reich-Stuttgart-21-Vergleiche, keine DDR-Stuttgart-21-Vergleiche, keine Platz-des-himmlischen-Friedens-Stuttgart-21-Vergleiche.</p>
	<p>Wir, also die Nutzer von Twitter und Facebook, machen nur einen Teil der deutschen Bevölkerung aus. In puncto Netzsperren und Datenschutz maßen wir uns an, für einen Großteil des Volkes zu sprechen. Mit Twitter haben wir die Möglichkeit immer ein Stückchen näher am Geschehen zu sein – dabei müssen wir eine gewaltige Selektionskompetenz an den Tag legen. Wir waren alle irgendwie gegen das Vorgehen bei den Demonstrationen in Iran (Nein, auch keine Iran-Stuttgart-21-Vergleiche, ich weiß). Wir haben fast so getan als hätten wir höchstpersönlich in jedem einzelnen Wahllokal gesessen und die Stimmen ausgezählt, so sicher waren wir uns. Natürlich war Iran weit weg, weiter weg als Stuttgart. Auch wenn kaum jemand von uns Atomphysiker ist, bilden wir uns ein, genug über die Gefahren und Nachteile von Atomkraftwerken zu wissen – und beziehen deshalb in den allermeisten Fällen eine Position. Warum sollte Stuttgart für uns weiter weg sein als Iran oder das Kanzleramt? Warum können oder dürfen wir uns hier angeblich keine Meinung bilden, weil wir viel zu weit weg sind? Weil Gut und Böse nicht ganz so simpel auszumachen sind wie sonst? Weil es schwierig ist, zwischen dem Bildausschnitt ganz links und dem ganz rechts, seine eigene Meinung zu bilden?</p>
	<p>Jeder Bürger hat das Recht und sogar die Pflicht, sich eine Meinung über politische Entscheidungen zu bilden – weil die Demokratie sonst nicht funktioniert. Jeder hat die Pflicht, sich aus den ihm (oder ihr) zugänglichen Fakten ein Gesamtbild zu machen und politische Entscheidungen, mögen sie auch formal korrekt gefasst worden sein, zu hinterfragen. Genauso wie jeder Politiker auch die Opposition schützen muss – und nicht anordnen darf, bei politischen Gegnern ruhig &#8216;mal „hinzulangen”. Ganz genauso wie jeder Politiker die Pflicht hat, sich mit der Meinung des Volkes auseinanderzusetzen – nicht nur vor den Wahlen.
</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1818" class="footnote">Der Bund stellt, nach der Deutschen Bahn, den zweitgrößten Anteil der Finanzierungssumme (allein 1,229 Mrd. Euro bei den Berechnungen auf der <a href="http://www.das-neue-herz-europas.de/bahnprojekt/finanzierung/finanzierung-stuttgart21/default.aspx" target="_blank">Bahnprojekt Stuttgart-Ulm e.V.</a>-Seite. Bei anderen Berechnungen, die höhere Kosten für das Gesamtprojekt veranschlagen (Bundesrechnungshof 8,9 Mrd. Euro, Umweltbundesamt 11 Mrd. Euro, Quelle: <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1133604/Bei+Abriss+Aufstand#/beitrag/video/1133604/Bei-Abriss-Aufstand" target="_blank">ZDF</a>) dürften die vom Bund gestellten Gelder noch höher ausfallen.</li><li id="footnote_1_1818" class="footnote">http://www.youtube.com/watch?v=W1UYd5LDQXA</li><li id="footnote_2_1818" class="footnote">„Bundeskanzlerin Merkel sprach sich beim Landesparteitag der  rheinland-pfälzischen CDU in Mainz erneut vehement für den Weiterbau des  umstrittenen Projektes aus. Deutschland müsse zeigen, dass man  zuverlässig sei. Man könne in Europa nicht zusammenarbeiten, wenn die  Politik danach ausgerichtet werde, &#8216;wie viele Menschen gerade auf der  Straße stehen&#8217;.” Quelle: <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/Stuttgart-21-Proteste-belasten-Landespolizei-id3757466.html" target="_blank">DerWesten</a></li><li id="footnote_3_1818" class="footnote">28. November 2008: Haushaltsbeschluss im Bundestag, 2. April 2009: Unterzeichnung der Finanzierungspläne Bund/Deutsche Bahn, 9. Dezember 2009: Billigung des Projekts durch den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn</li><li id="footnote_4_1818" class="footnote">„In der &#8220;Bild am Sonntag&#8221; bezeichnete er die Proteste gegen das  umstrittene Bahn-Projekt &#8220;Stuttgart 21&#8243; nun als nicht gerechtfertigt.  &#8220;Ein Widerstandsrecht gegen einen Bahnhofsbau gibt es nicht&#8221;, schreibt  Grube in einem Gastbeitrag.” Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,720944,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Herz für Blogs</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 22:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Wenn Marcel zur Aktion „Ein ♥ für Blogs” aufruft, bin ich natürlich dabei. Zwar zum ersten Mal, aber egal. Erst einmal muss ich auf diesem Wege ein Gestädnis machen: Ich lese viel zu wenig Blogs. Ich bin böse. Oftmals schmunzle ich über Beiträge und finde sie toll oder informativ oder kurzweilig oder schön. Und trotzdem hinterlasse ich viel zu selten Kommentare. Ich suche tatsächlich meist einfach den „Gefällt mir”-Button – Facebook hat mich verblödet – und weiß selber, dass sich richtige Kommentare, vor allem im Blog, viel besser anfühlen und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wenn <a href="http://uarrr.org/" target="_blank">Marcel</a> zur Aktion <strong><a href="http://uarrr.org/2010/05/17/ein-herz-fuer-blogs-3-am-25-05-10/" target="_blank">„Ein ♥ für Blogs”</a></strong> aufruft, bin ich natürlich dabei. Zwar zum ersten Mal, aber egal. Erst einmal muss ich auf diesem Wege ein Gestädnis machen: Ich lese viel zu wenig Blogs. Ich bin böse. Oftmals schmunzle ich über Beiträge und finde sie toll oder informativ oder kurzweilig oder schön. Und trotzdem hinterlasse ich viel zu selten Kommentare. Ich suche tatsächlich meist einfach den „Gefällt mir”-Button – Facebook hat mich verblödet – und weiß selber, dass sich <em>richtige </em>Kommentare, vor allem im Blog, viel besser anfühlen und konstruktiver sind. Meine Teilnahme an „Ein ♥ für Blogs” ist also vielmehr ein Memo an mich: <em>Lies mehr Blogs und würdige die Arbeit anderer mit einem Kommentar.</em><strong> </strong></p>
	<p>Komme ich nun aber zum eigentlichen Teil der Aktion: <strong>Der Empfehlung anderer Blogs.</strong></p>
	<p><strong><a href="http://39punkt.de/zeichenblog/blog/"><img class="alignleft size-full wp-image-1654" title="seashirt" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/seashirt.jpg" alt="" width="288" height="183" /></a><a href="http://39punkt.de/zeichenblog/blog/" target="_blank">Thoddys Zeichenblog – Seashirt </a></strong></p>
	<p>Thoddy hat ein Herz für Außenseiter. Hunde, Katzen, Wellensittiche, Delfine und Panther – auch gerne &#8216;mal auf 80er-Postern – alle haben eine Lobby. Aber Garnelen? Welse? Liebevoll und lustig malt er sich jeden Tag aus, wie das Leben der kleinen Wasserbewohner aussehen könnte – im wahrsten Sinne des Wortes. Wem die kleinen Protagonisten so richtig ans Herz gewachsen sind, kann sich auch T-Shirts und Tassen mit ihnen bestellen. Ein Blick auf die Seite lohnt sich immer, denn wer sich mit Aquarien nicht ganz anfreunden kann, findet vielleicht die Elekto-Variante schöner: <a href="http://39punkt.de/zeichenblog/blog/?page_id=14&amp;album=1&amp;gallery=1" target="_blank">Batterien</a> kommen sonst ja auch eher selten zu Wort.</p>
	<p><a href="http://blog.mikekiel.de/"><img class="alignleft size-full wp-image-1659" title="mikekiel" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/mikekiel.jpg" alt="" width="288" height="171" /></a> <a href="http://blog.mikekiel.de/" target="_blank"><strong>Mike.Kiel </strong></a></p>
	<p>Der erste Kontakt zu Mike entstand, als er sich in einer ähnlich neumodischen Situation wie ich – einige Monate zuvor – befand: Man lernt jemanden im Internet kennen. Findet ihn gut. Und dann? Das erste Telefonat, oh Graus! Damals versuchte ich, ihn zu ermutigen, diesen Schritt zu wagen. Mittlerweile mache ich mir da keine großen Sorgen mehr. Sein Coming-Out hat er erfolgreich hinter sich gebracht, genauso wie die Zugfahrt nach Köln an diesem Wochenende zu der mittlerweile-mehr-als-Bekanntschaft-von-damals. In regelmäßigen Abständen gewährt Mike einen Einblick in seinen zum Teil komplizierten und immer spannenden Lebenswandel.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/libbe1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1676" title="libbe" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/libbe1.jpg" alt="" width="289" height="181" /></a><a href="http://www.digilib.de/blog/" target="_blank"><strong>Lisbeths Fotowelt</strong></a></p>
	<p>Lisbeth mag Tiere und wird nicht ohne Grund liebevoll Dr. Doolittle genannt. Auf ihrem Blog findet man vor allem Naturfotos: Dazu gehören Landschaften genauso wie Tessa, der Familienhund. Aber auch Eindrücke von Städtereisen finden ihren Platz. Bestückt werden die Bilder oft mit Textfragmenten, die zum Nachdenken anregen. Lisbeths Fotowelt gehört also definitiv zu meinem „Stalking-Opfern” – auch, aber nicht nur, um meine Familienbande im Blick zu haben ;)</p>
	<p><a href="http://danielasgedanken.blogspot.com/"><img class="alignleft size-full wp-image-1663" title="danielasgedanken" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/danielasgedanken.jpg" alt="" width="288" height="190" /></a><a href="http://danielasgedanken.blogspot.com/" target="_blank"><strong>Danielasgdanken</strong></a></p>
	<p>Unsere Kieler pl0gbar-Begründerin schreibt über Katzen, Kiel und Kochrezepte. Vor allem wegen Letzteren ist ihr Blog sehr lesenswert: Mit Liebe zum Detail und immer mit einer kleinen Rahmenstory, lässt sie die Leser an ihren gezauberten Leckereien teilhaben. Als Redakteurin beim Fördeflüsterer weiß sie außerdem immer wieder über das Kieler Kulturleben zu berichten – manchmal sogar über das in Las Vegas. So ist für jeden Geschmack etwas dabei – wortwörtlich. Irgendwann, wenn ich einmal die Muße finde, werde ich all&#8217; die Rezepte nachkochen – dafür schon &#8216;mal im Vorfeld Danke, Daniela!</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/schaarsen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1667" title="schaarsen" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/schaarsen.jpg" alt="" width="288" height="176" /></a><a href="http://www.meine-url-ist-laenger-als-deine.de/" target="_blank"><strong>Jörn Schaars feiner Seite</strong></a></p>
	<p>Jörn hat die schrecklichste Nachbarin der Welt. Mit Abstand. Das finde ich gut. Für mich. Nicht für Jörn. Denn bisher dachte ich immer, dass ich die Schlimmste hätte. In Korinthen-Kackerei und in-den-Wahnsinn-Treiben hat Jörns Umfeld um einiges mehr drauf. Das führt jedoch – und das ist das Schöne – zu sehr lustigen Blogeinträgen. Schon die Adresse des Blogs (www.meine-url-ist-laenger-als-deine.de) erheitert mein kleines Gemüt. Außerdem berichtet Schaarsen über Chuck Norris, das Golfen und Entenrennen – eine wundervolle Komposition wie ich finde.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/nupsi.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1670" title="nupsi" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/nupsi.jpg" alt="" width="288" height="207" /></a><strong><a href="http://nupsi80.wordpress.com/" target="_blank">nupsis little big world</a></strong></p>
	<p>Achtung meine Damen und Herren – es folgt: <a href="http://haekelschwein.de/" target="_blank">Häkelschwein</a>-Content. Birte ist nämlich die tollste Häkelschwein-Mama der Welt. Und die tollste Häkelschwein-Sammelbestellerin – immerhin wurde ich so auch zur stolzen Besitzerin eines solchen Wollknäuels. Ja. Sie nimmt ihr kleines rosa Ungetüm überall mit hin: Es darf Autofahren, Müsli naschen und mit den Katzen spielen. Auf Katzen fährt Nupsi nämlich mindestens genauso ab wie auf das Schweinchen. Außerdem hat sie ein neues Sofa, also Nupsi, nicht die Katzen oder das Schweinchen. Und darauf bin ich sehr neidisch. Ihre Beiträge sind einfach aufmunternd und aus dem Leben gegriffen – und damit sehr empfehlenswert.</p>
	<p>Es gibt noch viele weitere tolle Blogs, die ich sehr gerne lese – leider sprengen weitere Empfehlungen wahrscheinlich den Rahmen der Aktion und verfehlen ihr Ziel. Dazu gehören auf jeden Fall die Blogs der lustigen Kieler pl0gbar-Teilnehmer, aber auch viele andere wie zum Beispiel der Blog der <a href="http://www.diewespe.de/" target="_blank">Wespe</a>. Ich freue mich schon, diese Blogs in den kommenden Wochen vorzustellen!
</p>
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		<title>Facebook und die Volkswirtschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 11:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Mädchen auf'm Dach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Ich habe viel von meinen Eltern gelernt. Als ich noch sehr klein war, nahmen sie mich das erste Mal mit in ein Konzentrationslager in Dänemark, direkt im Grenzgebiet zu Deutschland – und erklärten mir, was passieren kann, wenn sich einige Menschen anderen überlegen fühlen und sich Intoleranz und Hass ausbreitet. Sie haben mir beigebracht, dass ich eine Mütze aufsetzen muss, wenn es kalt wird. Und sie haben mir einen wichtigen Grundsatz beigebracht: Niemand schenkt dir etwas.
	Der Grund, warum ich nervige Call-Center am Telefon sofort abwürge und auch keine Zeitungs-Abos in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe viel von meinen Eltern gelernt. Als ich noch sehr klein war, nahmen sie mich das erste Mal mit in ein Konzentrationslager in Dänemark, direkt im Grenzgebiet zu Deutschland – und erklärten mir, was passieren kann, wenn sich einige Menschen anderen überlegen fühlen und sich Intoleranz und Hass ausbreitet. Sie haben mir beigebracht, dass ich eine Mütze aufsetzen muss, wenn es kalt wird. Und sie haben mir einen wichtigen Grundsatz beigebracht: Niemand schenkt dir etwas.</p>
	<p>Der Grund, warum ich nervige Call-Center am Telefon sofort abwürge und auch keine Zeitungs-Abos in der Mensa abschließe. Spätestens seit meiner ersten VWL-Vorlesung  kann ich diesem Prinzip auch einen Namen geben. „There is no such thing as a free lunch” – es gibt nichts umsonst. Die erste volkswirtschaftliche Regel. Scheint demnach ein wichtiges Grundprinzip zu sein, auf dem alles aufbaut.</p>
	<p>Es ist immer ein Geben und Nehmen, Ying und Yang, 100 Prozent, die aufgeteilt werden. Möchte ich eine Flasche Energy haben, muss ich Sky oder famila 1,25 Euro geben, sonst bekomme ich ein Problem. Einfache Sache. Finde ich.<br />
Einige Menschen glauben aber, dass sich dieses doch simple Prinzip in ganz bestimmten Lebensbereichen aufhebt. Bei Klingeltönen zum Beispiel. Klar sehe ich in Jamba-Sparabos Gefahren und ein großes Problem – Abzocke. Aber auch hier gilt einfach: Es gibt nichts umsonst. Gewinnspiele? Klar dienen Sie der Marktanalyse oder dem Sammeln von Adressen: Bei kleineren Betrieben, um den Kundenstamm zu erfassen oder zu erweitern, bei einigen (größeren) dubiosen Firmen, um die erworbenen Daten zu verkaufen. Für die Gewinnchance gebe ich meine Daten preis.</p>
	<p><a href="http://www.fenni.de/blog/wp-content/zynga.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1110" title="zynga" src="http://www.fenni.de/blog/wp-content/zynga.jpg" alt="zynga" width="556" height="159" /></a><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-und-Zynga-wegen-Social-Games-Abzocke-verklagt-864605.html" target="_blank">Und bei Facebook? Ja klar. Nee, da ist es anders.</a> Da setzen sich Entwickler hin und programmieren Spiele. Grafiker designen kleine mehr oder weniger niedliche Akteure – kostenlos. Einfach nur, weil sie möchten, dass möglichst viele Leute Spaß an ihren Spielen haben. Selbstlos, oder? Ganz kostenlos können da Freizeitparks oder Zoos gebaut und Farmen bewirtschaftet werden. Wer das glaubt, sollte sofort seinen Internetanschluss kündigen. Die Dienstleistung, die scheinbar kostenlos angeboten wird, muss irgendwo anders das Geld wieder reinholen: Durch den Verkauf von Daten oder die Kooperation mit Werbepartnern. Eine weitere Möglichkeit, die von fast allen Facebook-Spielen praktiziert wird, ist der Verkauf von „exklusivem” Spielzubehör – gegen echtes Geld per Kreditkarte oder gegen der Teilnahme an Umfragen. Logisch, finde ich. Natürlich kann man sich darüber streiten, inwieweit diese Techniken wünschenswert, moralisch-vertretbar und vor allem transparent sind. Aber dass sie angewendet werden, dass Zynga &amp; Co für ihre Dienstleistung eine Gegenleistung erwarten, das war doch allen klar, oder?
</p>
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