Aquarianer sitzen meistens in einem schrecklich dekorierten Wohnzimmer. Eiche Furnier. Fluoreszierendes Panther-Poster an der Wand. Entweder alleinstehend oder mit einer Frau an der Seite, die ihre besten Tage hinter sich hat. Ausgewachsene Blondierung. Schrecklich meliertes Sofa. Und dann im Hintergrund sticht es hervor: Das Aquarium. Alles hübsch grün. Zu grün. Schlecht verklebte Fotorückwand. Leicht abgestandenes Wasser. Auf einem rustikalen Schrank. Hier passt genauso wenig zusammen wie im Rest des Zimmers.
Auch nicht zu verachten: Das Aquarianer-Modell „Hawaii-Hemd” oder das „melierte-Sofa-Hemd”. Fachkundig im Umgang mit Fischen, ungefähr genauso gesprächig – aber leider …
Oder: Obacht, jetzt wird’s normativ!
Über Kunst und Geschmack lässt sich ja bekanntermaßen nicht streiten. Macht aber trotzdem immer wieder Spaß. Heute besuchten wir die „Kunst ist”-Ausstellung in den Räumen der KVG. Seitdem rauscht mein Kopf, ab und zu bewegt er sich auch schnell nach links und rechts. Man nennt das, glaube ich, schütteln.
Leider neigt der Mensch ja dazu, dass er Negatives mehr verinnerlicht als Positives. Ich muss sagen, dass nicht alle Bilder bei der Ausstellung schlecht (gemacht) waren. Ist ja selten alles schlecht. Vielleicht liegt es auch an mir, dass …
„Hoffentlich gibt’s Morgen Wetter” ist ein wunderbares Zitat frei nach Bennis Oma. Wetter gibt’s ja zum Glück meistens. Aber ob es gut oder schlecht ist, das ist immer die Frage aller Fragen.
Trotz gefühlter minus 10° C – dank der steifen Brise am Meer – befanden wir das Wetter heute für ausgesprochen gut. Über Nacht hatte es in Kiel wieder ‘mal geschneit [hier können nun wahlweise alle Schimpfwörter, die einem einfallen, eingebaut werden], geweckt wurden wir aber mit strahlendem Sonnenschein und blauen Himmel. Die Idee des Tages: Wir fahren mit Benni …
Reden wir nicht lange drum herum: Meinen Schreibtisch ziert nun ein echter @Frauenfuss. Und das freut mich riesig. Ok, ein bisschen ausformulieren könnte man das Ganze schon.
Gestern. 18 Uhr. Etwas irritiert standen wir in Hamburg, vor dem Stilwerk und wussten nicht so recht, was uns im 5. Stock erwarten würde. Michaela Aichberger alias Frauenfuss malt ihre Follower. Auf ihre ganz eigene, leichte Weise. Einen Teil der vielen Bilder gab es gestern zu sehen. Eine Vernissage also. Im fünften Stock angekommen vorbei an vielen tollen Möbeln, die ich mir im nächsten …
Draußen türmt sich in Kiel der Schneematsch. Aber immerhin: Es wird Matsch. Das ist mir nach den vielen Wochen noch lieber als Schnee. Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde. Am Anfang bin ich noch wild durch die Wohung gehüpft und habe „Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus” gesungen. Aber jetzt bin ich einfach nur froh über jeden Fitzel Grün. Letzte Woche haben Benni und ich die obligatorische Schneeballschlacht gemacht – jetzt darf es offiziell Frühling werden. Ja, im Februar. Ich bin dafür. Um …
Kiel ist bekannt für die Kieler Woche. Viele haben, auch außerhalb Kiels, schon einmal etwas über das große Volksfest und Segelsportereignis gehört oder es selbst besucht. Der Kieler Umschlag? Da wird’s sogar schon in den Stadtgrenzen schwierig. Und wer war eigentlich Asmus Bremer? Erst einmal so viel: Das Fest wurde heute um 17.30 Uhr auf dem Alten Markt in Kiel eröffnet.
Jedes Jahr in der letzten Februarwoche findet der Kieler Umschlag statt. Umschlag heißt die Veranstaltung nicht etwa aus postalischen Gründen, sondern weil sie an einen Geldmarkt erinnert, der seit 1431 …
Als ich bei Konna zum ersten Mal von Heunis Projekt las, wollte ich sofort mitmachen. „Das Kind in dir”. Tja, da könnte ich so einiges zu erzählen. Das erste Thema war – Spielsachen. Ich wollte gleich die Kamera zücken, um einige meiner noch immer vorhandenen Lieblingsstücke aus meiner Kindheit zu fotografieren. Dazwischen kam mir leider der Uni-Prüfungszeitraum. So musste ich mich Politikwissenschaften, VWL und Soziologie geschlagen geben. Der Projektzeitraum für die Spielsachen ist nun abgelaufen. Also steige ich jetzt – beim Thema Zeichentrickserien – ein.
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Ich ziehe Frauen mit einer Vergangenheit vor. Man kann sich mit ihnen so verdammt gut unterhalten.