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Artikel aus der Über den Rand Kategorie

Auf dem Dach, Über den Rand »

[30.Jun 2011, 19:00 | Kein Kommentar | ]
Die Natur vermisst dich.

Ob die Natur uns wirklich vermisst, wo sie doch ettliche Jahre ohne uns sehr gut und wahrscheinlich auch besser klargekommen ist, ist natürlich fraglich. Dass die Natur aber vermisst, dass man sie mehr respektiert und wertschätzt – das schon eher.
Einfach ab und zu inne halten. Die Augen zu machen und hören wie sich Vogelstimmen unter den lärmenden Straßenverkehr mischen. Und diesen Stimmen einfach ‘mal folgen – raus, dorthin, wo sie und nicht wir dominieren. Sich ins Gras setzen und merken, wie alles lebt, sich alles bewegt. Ohne unser Zutun. In …

Auf dem Dach, Über den Rand »

[6.Jun 2011, 22:39 | Kein Kommentar | ]
Schlimm.

„Ja, es ist schlimm.”
„Ja, schlimm. Überschwemmungen werden überlebt, Kriege werden überlebt.”
„Alles wird überlebt. Irgendwie. Schlimm.”
Ich sitze im Bus. Auf dem Weg zur Uni. Irgendwie klingt es so, als sei Überleben das Schlimme. Überleben als wahre Katastrophe. Der alte Mann steht auf, Haltstelle Nordfriedhof. Seine Gesprächspartnerin, im gleichen Alter wie er, ruft ihm hinterher: „Ich wünsche dir einen sehr schönen Tag!”.
Ja, noch einen Tag überleben.

Stichwort Alltag, Alter, Auf dem Dach, Über den Rand, Überleben, Überschwemmung, Gespräch, Grab, Kiel, Krieg, Leben, Nordfriedhof, Tod

Auf dem Dach, Aus den Pixeln, Über den Rand »

[9.Mai 2011, 13:37 | Kein Kommentar | ]
Jeder Moment.

Ich habe immer schon mehr Sonnenuntergänge als -aufgänge gesehen. Und das bunte Treiben auf den Straßen lieber nachts beobachtet als morgens, wenn sich alle noch in ihrem Schlafanzuggrau verstecken. Aber jetzt ging beides: Am Abend zuvor am Hafen zusehen, wie der Himmel von blau nach schwarz verläuft, sich an hellen Scheinwerfern erfreuen – und am nächsten Morgen das viel weniger aufdringliche Glitzern von Wassertropfen in der Sonne beobachten.
Das sind die Momente, in denen ich glaube zu wissen, warum jedem von uns dieses kleinen Aufblitzen für ein paar Jahrzehnte auf Erden …

Auf dem Dach, Auf dem Parkett, Über den Rand »

[26.Apr 2011, 22:12 | 2 Kommentare | ]
Schweres Grau…

Es ist schön hier. Rechts der Fluss, der ruhig vor sich hin fließt, hin und wieder schwappen ein paar Wellen ans Ufer. Hausboote wiegen sich hin und her. Umringt von saftig-grünen Bäumen. Der Weg schlängelt sich weiter, über sandigen Boden, vorbei an Kiefern. „Vorsicht Seilbahn!” Kinder klettern auf Bäume, besuchen gemeinsam mit ihren Eltern den großen Spielplatz. Am Wegesrand wachsen Löwenzahn, links entlang der Bahnschienen. Bänke am Ufer mit Blick auf die Elbe. Angler versuchen hier ihr Glück. In den Hecken zwitschern Vögel. Ja, es ist ist wirklich sehr schön …

Auf dem Dach, Auf dem Parkett, Über den Rand »

[29.Mrz 2011, 01:22 | Ein Kommentar | ]
Als die Maus die Atomkraft erklärte…

Mehr als 20 Jahre ist es her, dass die Sendung mit der Maus eine ganze Folge der Atomkraft widmete. Zwei Jahre zuvor war in Tschernobyl der GAU eingetreten. Viele Kinder (und auch Erwachsene) stellten sich zu der Zeit wahrscheinlich ähnliche Fragen, wie sie heute immer noch – oder wieder – gestellt werden. Die Maus hat mich durch meine gesamte Kindheit begleitet und wenn ich es heute schaffe, schaue ich sie mir immer noch gerne an. Die „Nachkriegs-Maus” war eine meiner liebsten Folgen – besser kann man Kindern diese Zeit, meiner …

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[28.Jan 2011, 23:46 | Ein Kommentar | ]
Die Bundeswehr und ihr eigenes Bermudadreieck

Ber|mu|da|drei|eck, das; -[e]s: auch bekannt als Teufelsdreieck; Seegebiet nördlich der Karibik, das durch ungeklärte Vorfälle u.a. in der Seefahrt bekannt wurde
Keine Angst, ich möchte jetzt nicht alle (öffentlich gewordenen) Vorkommnisse der letzten Monate bei der Bundeswehr zusammenfassen oder analysieren. Es gibt nur einige Gedanken, die ich hier zusammenfassen möchte.
Und warum?
Ich war nie bei der Bundeswehr. Mein Papa auch nicht. Ich bin also ziemlich unbeteiligt. Allerdings wurde durch Benni, der als Soldat auch im Kosovo war, mein Interesse für die Bundeswehr geweckt. Das heißt nicht, dass ich jetzt ein Armee-Fan bin. …

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[17.Jun 2010, 00:07 | 3 Kommentare | ]
In der Bildungswüste…

im norddeutschen Land geht man auf die Straße. Mit 14000 Menschen. Direkt zur Demo möchte ich eigentlich gar nichts mehr schreiben. Abgesehen von: Es war gigantisch! Mit der Menge an Teilnehmern hätte wohl niemand gerechnet.
„Meint ihr, wir können überhaupt etwas bewegen?”, war heute eine Frage. Keine Ahnung. Die Zeit wird es zeigen. Ich glaube nicht, dass ein Peter Harry Carstensen heute schlechter schlafen kann als gestern. Definitiv konnten wir mit der Demo aber mehr bewegen, als hätten wir nichts getan. Sitzen bleiben bringt ja ‘mal gar nichts. Es gibt aber …

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[25.Mai 2010, 00:39 | 3 Kommentare | ]
Ein Herz für Blogs

Wenn Marcel zur Aktion „Ein ♥ für Blogs” aufruft, bin ich natürlich dabei. Zwar zum ersten Mal, aber egal. Erst einmal muss ich auf diesem Wege ein Gestädnis machen: Ich lese viel zu wenig Blogs. Ich bin böse. Oftmals schmunzle ich über Beiträge und finde sie toll oder informativ oder kurzweilig oder schön. Und trotzdem hinterlasse ich viel zu selten Kommentare. Ich suche tatsächlich meist einfach den „Gefällt mir”-Button – Facebook hat mich verblödet – und weiß selber, dass sich richtige Kommentare, vor allem im Blog, viel besser anfühlen und …

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[7.Mrz 2010, 21:03 | 2 Kommentare | ]
Kunst-ist.net(t) – ist sie?

Oder: Obacht, jetzt wird’s normativ!
Über Kunst und Geschmack lässt sich ja bekanntermaßen nicht streiten. Macht aber trotzdem immer wieder Spaß. Heute besuchten wir die „Kunst ist”-Ausstellung in den Räumen der KVG. Seitdem rauscht mein Kopf, ab und zu bewegt er sich auch schnell nach links und rechts. Man nennt das, glaube ich, schütteln.
Leider neigt der Mensch ja dazu, dass er Negatives mehr verinnerlicht als Positives. Ich muss sagen, dass nicht alle Bilder bei der Ausstellung schlecht (gemacht) waren. Ist ja selten alles schlecht. Vielleicht liegt es auch an mir, dass …

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[1.Mrz 2010, 00:32 | 3 Kommentare | ]
Versuch es… #immfv4

Reden wir nicht lange drum herum: Meinen Schreibtisch ziert nun ein echter @Frauenfuss. Und das freut mich riesig. Ok, ein bisschen ausformulieren könnte man das Ganze schon.
Gestern. 18 Uhr. Etwas irritiert standen wir in Hamburg, vor dem Stilwerk und wussten nicht so recht, was uns im 5. Stock erwarten würde. Michaela Aichberger alias Frauenfuss malt ihre Follower. Auf ihre ganz eigene, leichte Weise. Einen Teil der vielen Bilder gab es gestern zu sehen. Eine Vernissage also. Im fünften Stock angekommen vorbei an vielen tollen Möbeln, die ich mir im nächsten …