[30.Dez 2013, 23:48 | Schreibe den ersten Kommentar | ]
Jahresrückblick: Liebes 2013, am Ende wurden wir doch Freunde.

Alle Jahre wieder trägt es sich zu, dass die Menschen ihre Facebook-Jahresrückblicke veröffentlichen. Im eigenen Profil kann dann eingesehen werden welche zwanzig Momente des Jahres xy das Unternehmen für wichtig gehalten hat. Und weil diese Prozedur auf Algorithmen und Statistiken beruht, setzt meist schnell die Ernüchterung ein. Trotzdem muss dieser Link unbedingt geteilt werden, meint man, gerne mit dem Zusatz „Komisch, was Facebook für meine schönsten Momente hält.”

Jahresrückblicke sind aber auch ohne Facebook eine komische Sache. Weil wir Dinge verklären, Wunden verheilt sind, wir uns Monate später nicht mehr an …

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[1 Aug 2013 | Kein Kommentar | ]
#stopwatchingus oder: Ich habe ganz viel zu verbergen

Am Wochenende war ich demonstrieren. Ganz eigennützig. Weil ich wütend und entsetzt bin.
Meine Eltern kamen mit, ihnen geht es ähnlich. Benni musste arbeiten und konnte uns leider nur moralisch aus der Ferne unterstützen. Egal ob wir in den Tagen davor Erdbeeren pflücken waren, beim Grillen zusammensaßen oder zwischendurch telefonierten: Prism und Tempora waren immer öfter die Themen, bei denen unsere Gespräche unausweichlich landeten. Mit jedem Tag wurden die Fassungslosigkeit, das Unverständnis, die Wut und die Angst davor, was in Zukunft noch passieren könnte, größer.
Benni und ich saßen in den letzten …

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[15 Mrz 2013 | 2 Kommentare | ]
Am Ende wird alles wieder gut.

Bei jemandem zu sein und bei jemandem zu bleiben solange alles gut ist, ist einfach. Neben jemandem zu stehen, wenn er ganz oben ist, als stummer Claqueur, auch. Es ist einfach, sonst nichts. Jemanden aufzubauen, zu begleiten, anzutreiben, Mut zuzusprechen, in den Arm zu nehmen, Pläne zu schmieden, zu verwirklichen, Nächte durchzuarbeiten, weil man an etwas glaubt, den Kopf in den Wind zu halten – das kostet Kraft. Aber es ist so viel erfüllender.
Wenn ich zurückblicke, auf das letzte halbe Jahr, frage ich mich manchmal, wie wir es ausgehalten haben. …

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[28 Feb 2013 | 5 Kommentare | ]
Ich mache mir Sorgen.

Ich mache mir Sorgen darüber, ob das Geld reicht. Ob wir das Studium packen. Was wohl danach kommt. Ob wir den Absprung schaffen. Ich mache mir Sorgen, ob es meinem Freund gut geht. Ob er Entscheidungen bereut, ob er glücklich ist. Ich mache mir Sorgen um meine Eltern. Um meine kleine Schwester. Weil sie einfach meine kleine Schwester ist. Ich mache mir Sorgen, dass ich zu viel rauche. Und dann rauche ich noch mehr. Ich mache mir Sorgen um die Welt, um dieses Land, um die Politik, um die Wirtschaft. …

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[19 Jan 2013 | Ein Kommentar | ]
TweetUp „Andenken an Kiel”

Nun sind wir den Fragen „Was ist ein Twitterer? – Ist das ein Mensch? – Hat der auch ein Leben, das über 140 Zeichen hinaus geht?” ja ein bisschen entwachsen. Twitter ist für andere so normal geworden, wie es für mich schon lange war. Ich benutze zwar auch noch Begriffe wie Pl0gbar oder TweetUp – für mich sind es aber einfach Treffen mit lieben Menschen, die ich mittlerweile recht gut kenne. Mit denen man ein Bierchen trinken geht oder eben ins Museum. Heute war es wieder soweit, denn der Warleberger …

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[16 Sep 2012 | 3 Kommentare | ]
Eine exklusive Twitter-Führung im Kieler Stadtmuseum Warleberger Hof

Dass das Kieler Stadtmuseum Warleberger Hof immer einen Besuch wert ist, wissen die Kieler. Dass das Museum auch auf Twitter vertreten ist, ist den meisten Kielern bestimmt auch schon bekannt. Aber wie schafft man den Sprung von Twitter direkt ins Museum? Julia Liedtke, Volontärin im Stadtmuseum und begeisterte Twitterin, hatte die Idee, einmal etwas ganz Neues auszuprobieren: Eine exklusive Vorab-Führung für die Twitter-Follower des Museums. Die aktuelle Ausstellung „Balnea. Architekturgeschichte des Bades” wird zwar erst heute offiziell eröffnet – als Twitter-Nutzer kam man aber schon am Freitag, den 14. September …